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Neuer Landtag: Unterlagen für Briefwahl schon jetzt anfordern

Wismar Neuer Landtag: Unterlagen für Briefwahl schon jetzt anfordern

128 500 Menschen sind in Nordwestmecklenburg wahlberechtigt / 21 Direktkandidaten treten an

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Wir hoffen auf eine hohe Wahlbeteiligung in der Hansestadt.“Sophie Nowatschin, stellvertretende Wahlleiterin in Wismar

Wismar. . Keine vier Wochen mehr, dann wählen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. In Wismar stehen allein sieben Direktkandidaten auf dem Stimmzettel. Insgesamt treten in Nordwestmecklenburg 21 Direktkandidaten zur Wahl an. 17 Parteien werben um die Stimmen der Wähler.

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128 500 Menschen sind in Nordwestmecklenburg wahlberechtigt / 21 Direktkandidaten treten an

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Landtagswahl 2011

Ergebnisse der Parteien in MV 2011

Partei             Stimmen %

SPD             35,6

CDU             23,0

Die Linke           18,4

FDP             2,8

Grüne             8,7

NPD             6,0

Sonstige           5,5

gültige Stimmen: 681 357

Wahlbeteiligung: 51,5% (niedrigste seit 1990)

Quelle: Statistisches Landesamt MV

Für die Wismarer bedeutet der 4. September entweder, in eines der 28 Wahllokale in der Hansestadt zu gehen, oder sich bereits im Vorfeld dank Briefwahl für Kandidat und Partei zu entscheiden. Die Briefwahlunterlagen erhalten sie vom 8. August bis 1. September im Wahlbüro in der Scheuerstraße 2. Die Unterlagen können aber auch per E-Mail (wahlen@wismar.de) oder Fax (03841/25

17773225) unter Angabe des Nachnamens, aller Vornamen, des Geburtsdatums sowie der vollständigen Adresse angefordert werden. Entscheidend bei der Briefwahl ist, dass die Unterlagen bis spätestens 18 Uhr am Wahltag bei der angegebenen Stelle eingehen.

Wer seinen Stimmzettel direkt im Wahllokal abgeben will, findet in den kommenden Tagen die Wahlbenachrichtigung im Briefkasten. Bis zum 13. August sollen sie laut Landeswahlleiter bei den Wählern angekommen sein.

Bei den Wahllokalen in der Hansestadt gibt es in diesem Jahr einige Neuerungen. Bürger in Wismar-Nord hatten bei einem Stadtteilgespräch angemerkt, dass das Wahllokal in den Wismarer Werkstätten zu weit entfernt sei. Um den Gang zur Wahlurne wieder fußläufig zu ermöglichen, hat die Stadt das Wahllokal für den Wahlbezirk 06 in die Räume des Schützenvereins Hanse e. V. 1990 verlegt. Zudem wurde das Wahllokal im Bezirk 12 von der Musikschule in die Evangelische Grundschule „Robert Lansemann“ verlegt. Wähler am Friedenshof geben ihre Stimme nun in der Bertolt-Brecht-Schule statt wie bislang in der Grundschule am Friedenshof ab. Die Herausforderung in diesem Jahr sei gewesen, die Wahlvorstände zu besetzen, sagt Sophie Nowatschin. Die stellvertretende Gemeindewahlleiterin in Wismar ist froh, dass sich die 180 benötigten Helfer freiwillig gemeldet haben. „Letztes Ferienwochenende, Einschulung – da gab es viele, die sonst zur Verfügung standen und dieses Mal keine Zeit haben“, sagt Nowatschin.

In Nordwestmecklenburg und Wismar sind insgesamt 128500 Menschen wahlberechtigt, in der Hansestadt allein gut 34 700 Menschen. Wer an der Landtagswahl teilnehmen will, muss am Wahltag das 18.

Lebensjahr vollendet und seinen Wohnsitz seit mindestens 37 Tagen laut Melderegister in Mecklenburg-Vorpommern haben. Jeder Wähler hat zwei Stimmen – eine für einen der Direktkandidaten und eine für die Landesliste einer Partei. Je nachdem, wie viele Stimmen die Partei erhält, kann sie über die Landesliste weitere Kandidaten in den Landtag entsenden. Das ist jedoch nur möglich, wenn die Partei mindestens fünf Prozent der abgebenen Stimmen erhält. Über die direkte Wahl haben landesweit 36 Kandidaten die Möglichkeit, ins Schloss in Schwerin einzuziehen.

Sophie Nowatschin hofft auf eine hohe Wahlbeteiligung. Im Rathaus wird es dann von 18 Uhr an eine Wahlparty im Bürgerschaftssaal geben. Dort werden auch die Ergebnisse laufend aktualisiert.

Nicole Buchmann

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