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Neues Gerätehaus steht auf 40 Pfählen

Wismar Neues Gerätehaus steht auf 40 Pfählen

Nach der Grundsteinlegung freut sich die Wismarer Altstadt-Feuerwehr auf den Umzug zum Kagenmarkt

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Drei Hammerschläge auf die Steine über dem einbetonierten Edelstahlrohr: Wismars Bürgermeister Thomas Beyer in Aktion. Nun kann das Feuerwehrgebäude weitergebaut werden. Fotos (7): Norbert Wiaterek

Wismar. Die Grundplatte ist fertig. Und auch einige Wände und Pfeiler stehen bereits. Das neue Gerätehaus am Wismarer Kagenmarkt wächst, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt fiebern dem Tag des Einzugs entgegen. Gestern machten die Bauleute aber eine kurze Pause, denn sie feierten gemeinsam mit Brandschützern, Kommunalpolitikern und Anwohnern die Grundsteinlegung. „Heute ist ein schöner Tag. Denn ein Vorhaben, das sehr lange in unseren Hinterköpfen war, wird endlich umgesetzt“, sagte Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) erfreut.

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Nach der Grundsteinlegung freut sich die Wismarer Altstadt-Feuerwehr auf den Umzug zum Kagenmarkt

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Nachdem Sebastian Hempel und Torsten Kreße vom Architekten- und Ingenieurbüro Hempel & Kreße mit Büros in Grevesmühlen und Wismar eine OSTSEE-ZEITUNG, Bauzeichnungen, Münzen, den aktuellen Jahresbericht der Feuerwehr und die Festschrift zum 150. Bestehen in einen glänzenden Metallbehälter gesteckt hatten, war André Raabe an der Reihe. Der Mitarbeiter der Peene Bau GmbH aus Neukalen bedeckte den schlanken, etwa 50 Zentimeter hohen Edelstahlzylinder mit Zement und setzte zwei Steine obendrauf. Bei drei Hammerschlägen auf den oberen Stein wünschte Bürgermeister Beyer dann den Bauleuten gutes Gelingen und den künftigen Nutzern viel Freude mit dem neuen Gebäude.

Das zweigeschossige Gerätehaus entsteht an der Professor-Frege-Straße. Es wird neben Umkleideräumen für 82 Frauen und Männer auch einen Versammlungsraum, Büro- und Lagerräume sowie eine Teeküche beherbergen. In der eingeschossigen Fahrzeughalle ist Platz für sieben Löschfahrzeuge und eine Werkstatt. Das Gebäude, das wegen des schlechten Baugrundes auf 40 jeweils 26 Meter langen Pfählen steht, kostet knapp 2,2 Millionen Euro. Laut Bürgermeister gibt das Innenministerium in Schwerin eine Million Euro als Sonderbedarf. Dazu fließen fast 278000 Euro an Städtebaufördermitteln. „Der Rest kommt laut Beschluss der Bürgerschaft aus dem städtischen Haushalt“, so Beyer.

„Die Arbeiten liegen im Plan“, sagte Sebastian Hempel. „Die Firma Peene Bau konnte verlorene Zeit deutlich aufholen.“ Wie der 37-jährige Architekt berichtete, wurden bislang etwa 100 000 Euro für die Tiefengründung im Herbst 2015, 200000 Euro für Nebenkosten und 10000 Euro für den Rohbau ausgegeben. Der Bürgermeister hofft, dass die Wehr im vierten Quartal dieses Jahres von der Kleinen Hohen Straße in der Altstadt zum Kagenmarkt umziehen kann.

„Am Kagenmarkt hat sich in den letzten Jahren viel getan“, betonte Thomas Beyer. Er verwies auf die neue Rudolf-TarnowSchule, die sanierte und erweiterte Kita „Sonnenschein“, die sanierte Sporthalle, den neuen Einkaufsmarkt, die verlegte Professor-Frege-Straße und den Sportpark. Und es geht weiter: „Die Wohnungsbaugesellschaft und die Genossenschaften werden Wohnungen sanieren und teilweise Stockwerke reduzieren. Mit dem Gerätehaus haben wir mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Das Wohngebiet wird zusätzlich aufgewertet. Und für die Mitglieder der Feuerwehr, die vor 157 Jahren gegründet wurde und für die Kameradschaft besonders wichtig ist, gibt es endlich ein vernünftiges Domizil. Ich wünsche mir, dass die Gemeinschaftsarbeit ins Wohngebiet ausstrahlt.“

Wehrführer Mathias Meschkat sagte: „Ich bin total happy. Endlich bekommen wir ein ordentliches Domizil.“ Sein Kollege von der Wismarer Berufsfeuerwehr, Wolfgang Schmidt, betonte: „Die aktuelle Unterkunft ist auf lange Sicht nicht tragbar. Nach dem jetzigen Provisorium fängt für die Kameraden bald ein neues Zeitalter an.“

Von Norbert Wiaterek

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