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Nikolaus mit schwarzer Mütze und zwei roten Mappen

Wismar Nikolaus mit schwarzer Mütze und zwei roten Mappen

Für eine neue Kita und den Bahnhofsvorplatz: Minister Christian Pegel (SPD) brachte am 6. Dezember insgesamt mehr als 2,2 Millionen Euro Fördermittel nach Wismar.

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Christian Pegel (l.), Minister für Infrastruktur, lässt sich von Bauamtsleiterin Nadine Domschat-Jahnke und Bausenator Michael Berkhahn (r.) erklären, wie Wismar den Bahnhofsvorplatz gestalten will. Pressesprecher Marco Trunk schaut ihnen interessiert über die Schulter.

Quelle: Sylvia Kartheuser

Wismar. Die Mütze von Christian Pegel (SPD) war zwar schwarz statt rot. Dennoch war der Minister für Infrastruktur gestern in Wismar ein spendabler Nikolaus. Gleich zwei Geschenke im Gesamtwert von mehr als 2,2 Millionen Euro brachte er mit - und die lagen immerhin in zwei roten Mappen. Mit 1,6 Millionen Euro aus Städtebaufördermitteln unterstützt das Land den Neubau der integrativen Kita „Bunte Stifte“. Knapp 647000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in Mecklenburg-Vorpommern gibt es für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes.

DCX-Bild

Für eine neue Kita und den Bahnhofsvorplatz: Minister Christian Pegel (SPD) brachte am 6. Dezember insgesamt mehr als 2,2 Millionen Euro Fördermittel nach Wismar.

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Neuland für den Betreiber

Mit der Kindertagesstätte „Bunte Stifte“ betreten die Wismarer Werkstätten Neuland. „Es ist die erste Kita, die wir betreiben werden“, sagte Geschäftsführer Thilo Werfel bei der Übergabe der Fördermittel. Auf dem Parkplatz an der Dr.-Leber-Straße, Ecke Turmstraße, soll ein modernes Gebäude mit 84 Plätzen entstehen, 24 in der Krippe und 60 im Kindergarten. Aufgenommen werden Kinder mit und ohne Behinderungen, und zwar ohne Quote. „Dass etwa ein Viertel der Plätze im Krippenbereich entsteht, finde ich besonders gut“, sagte Christian Pegel. In MV würden wieder mehr Kinder geboren und der Bedarf für Plätze im Krippenalter steige.

Ausgleich durch die Parkpalette

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) beruhigt alle, die um den Verlust der Parkplätze fürchten. „Wir werden etwa zur gleichen Zeit nebenan die zweistöckige Parkpalette bauen.“ Er ist zudem sicher, dass der Neubau den Bereich am Rande der Altstadt aufwerten werde. „Dass die Fördermittel für die Kita nun so schnell kommen, hat mich doch überrascht, weil die Gespräche anfangs ziemlich zäh liefen“, sagte Beyer. Baubeginn soll 2018 sein, Eröffnung Anfang 2019. „Das nenne ich einen sportlichen Zeitplan“, erklärte Pegel.

111 Fahrradständer am Bahnhofsvorplatz

Vom Kita-Bauplatz ging es zu Fuß durch den Lindengarten zum nächsten Termin am Bahnhofsvorplatz. Die Stadt ist dabei, ihn umzugestalten, ansehnlicher zu machen. Dafür gibt es eine 75-prozentige Förderung der EU, auf den Cent genau 646676,44 Euro. Mit dem Geld werden eine neue Straße mit Wendeschleife und Gehwege gebaut. Zudem werden 111 überdachte Fahrradständer aufgestellt. Bahnhofsvorplätze seien oft Stiefkinder der städtischen Gestaltung, sagte Christian Pegel. „Dabei sind sie für viele Reisende die Visitenkarte einer Stadt.“ Um so mehr freue ihn die Umgestaltung in Wismar.

Endlich barrierefreier Zugang

Ein ganz wichtiger Punkt: Der Zugang zu den Gleisen wird endlich barrierefrei. Die Bahn hat entschieden, den nur über Treppen zugänglichen Tunnel, der das vordere mit dem hinteren Gebäude und den Gleisen verbindet, zuzuschütten. „Stattdessen wollen wir, dass die Fahrgäste durch einen überdachten Arkadengang die Gleise erreichen“, sagte Aileen Thomas, Leiterin des Bahnhofsmanagements in der DB Service AG. Überhaupt werde sich das Aussehen des Bahnhofsgeländes komplett verändern, erklärte Thomas Beyer. Im März/April 2018 solle die Baustelle freigemacht werden und dann würde es mit den Bauarbeiten so richtig losgehen. „2019 werden wir hier ein Ensemble haben, das deutlich geschlossener wirkt, als es jetzt der Fall ist“, versicherte der Bürgermeister.

Nutzung noch offen, Verkauf ist möglich

Was mit den Bahnhofsgebäuden passiert, ist offen. Die DB lässt an der Hochschule Wismar verschiedene Projekte erarbeiten. Die Gebäude könnten aber auch verkauft werden. „Wir haben einige Interessenten, aber die geplante Nutzung muss stimmen“, sagte Aileen Thomas.

Sylvia Kartheuser

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