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Seegras-Ärger: Poel hofft auf Landeszuschuss

Kirchdorf Seegras-Ärger: Poel hofft auf Landeszuschuss

Die Inselgemeinde benötigt neue Technik und eine Lagerhalle zur Verarbeitung des Treibsel.
Bis zu 90 Prozent der Kosten könnte das Schweriner Wirtschaftsministerium fördern

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Tonnenweise wird das angespülte Seegras vom Strand wie hier am Schwarzen Busch auf Poel weggeräumt.

Quelle: Kurverwaltung Insel Poel

Kirchdorf. Ein leidiges Thema für die Poeler, das Seegras. „Ein Viertel unserer Kurabgaben geben wir jährlich für die Beseitigung des Seegrases aus“, sagte Bürgermeisterin Gabriele Richter (ptl.). Die Inselgemeinde will entsprechende Technik anschaffen, eine Strandreinigungsmaschine und ein Transportfahrzeug.

Zudem soll eine Lagerhalle errichtet und eine Pumpstation installiert werden. In dieser Anlage könnte das Seegras gespült, der verbleibende Sand danach wieder an den Strand gebracht werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 415000 Euro – mit einer Chance auf einen 90-prozentigen Zuschuss vom Land. 

Die Gemeindevertreter haben die Verwaltung nun damit beauftragt, diesen Prozess anzukurbeln. Der Eigenanteil der Gemeinde soll in den Haushalt 2017 eingestellt werden.

Vanessa Kopp

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Im Podium nahmen am Dienstagabend folgende Kandidaten für die kommende Landtagswahl MV Platz (v.l.): Nikolaus Kramer (AfD), Egbert Liskow (CDU), Christian Pegel (SPD), Mignon Schwenke (Die Linke), Ulrike Berger (Grüne) und David Wulff (FDP). Ins Rathaus hatte der Greifswalder Frauenbeirat eingeladen.

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