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Stadion-Sanierung kostet fast sechs Millionen Euro

Wismar Stadion-Sanierung kostet fast sechs Millionen Euro

Die ersten 550 000 Euro werden für die gesperrte Treppenanlage ausgegeben – Finanzierung der nächsten Abschnitte ist unklar – Politik will am Ball bleiben

Wismar. Zu einer Mammutaufgabe wird die Sanierung des Kurt-Bürger-Stadions. Nach einer groben Schätzung belaufen sich die Kosten auf 5,63 Millionen Euro. Dass der Zustand nicht so bleiben kann, wie er jetzt ist, darüber sind sich die Fraktionen einig. In der jüngsten Sitzung der Bürgerschaft wurde einstimmig der Beschluss gefasst, dass die Verwaltung bis September ein Grobkonzept zur Beseitigung des Sanierungsstaus im Stadion vorlegt.

Doch so schnell geht das nicht. Es fehlen konkrete Planungsleistungen, Zuwendungsbescheide vom Land, eine Prioritätenliste und Eigenmittel der Stadt. Denn der städtische Haushalt ist für 2016/2017 beschlossen. Daher sagte Amtsleiterin Edelgard Scheidt in dieser Woche im Sportausschuss: „Die Kosten von 5,63 Millionen Euro sind im Moment nicht darstellbar.“

Fest eingeplant sind im ersten Schritt 889000 Euro. 800000 Euro sollen vom Land kommen, auf die konkrete Zusage wartet die Stadt. Den Rest muss Wismar aufbringen. Von diesem Geld wird die seit vielen Monaten gesperrte Haupttreppenanlage im Eingangsbereich saniert. Das soll rund 550 000 Euro kosten. Eine Vorplanung liegt vor.

Zum anderen soll das Spielfeld einschließlich Entwässerung erneuert werden. Als ein nächster Schritt ist die Sanierung der Laufbahn an der Reihe. Dafür müssen laut Verwaltung erst noch zusätzliche Fördermittel eingeworben werden. Konkret vorgesehen für 2016 ist der Neubau einer Garage für Fahrzeuge und Pflegegeräte beim Marathontor. Kosten: 76 000 Euro. Davon werden 21 000 Euro aus dem Topf für Sportstättenbau des Landes zur Verfügung gestellt.

Edelgard Scheidt sicherte den Ausschussmitgliedern zu, alle auf dem Laufenden zu halten. Im September sollen die nächsten Informationen vorliegen. Nach Angaben der Verwaltung gab es mit dem FC Anker, der im Stadion seine Oberligapunktspiele austrägt und der Hauptnutzer ist, mehrere Abstimmungsrunden. Der Verein wolle sich bei Teilmaßnahmen beteiligen. „Die Sanierung des Gästeblocks wurde zurückgestellt, der Bau einer Flutlichtanlage soll beispielsweise über den FC Anker realisiert werden“, so die Verwaltung in einer Information an die Mitglieder des Sportausschusses. In der Mitteilung wird weiter darauf verwiesen, dass Aussagen zu Sponsoringleistungen oder freiwilligen Sanierungsbeiträgen nicht bekannt sind.

Selbst der Hauptnutzer habe als Verein Probleme, Sponsoren für bestimmte Leistungen zu finden. Freiwillige Arbeitsleistungen wie etwa bei Union Berlin ließen sich kaum realisieren, verweist die Stadt auf das Vergaberecht. Wenn, dann müssten sie im Rahmen der Gesamtplanung vorgeschlagen werden.

Heiko Hoffmann

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