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Streitpunkt Kurt-Bürger-Stadion: Was hat Priorität?

Wismar Streitpunkt Kurt-Bürger-Stadion: Was hat Priorität?

Die Stadt Wismar und Kreissportbund wollen einen trockenen Rasen, der FC Anker neue Umkleidekabinen und eine Flutlichtanlage. 1,3 Millionen Euro Fördermittel stehen für die Sanierung der Sportstätte zur Verfügung - ein Tropfen auf den heißen Stein.

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Dass der derzeitige Zustand des Kurt-Bürger-Stadions katastrophal ist, darüber sind sich alle Seiten einig. Jahrelang wurde in die Wismarer Sportstätte nicht investiert, mit dem Resultat eines Sanierungsstaus.

Quelle: Vanessa Kopp

Wismar. Flutlichtanlage oder trockener Rasen? Neue Umkleidekabinen oder eine ordentliche Laufbahn? Dass im Wismarer Kurt-Bürger-Stadion dringend etwas gemacht werden muss, darüber herrscht Einigkeit. Streitpunkt ist nun, wie die Prioritäten bei der Sanierung gesetzt werden.

In einer außerordentlichen Sitzung des Ausschusses für Kultur, Sport, Jugend, Bildung und Soziales haben sich Stadt, Kreissportbund, Schulen und der FC Anker zu diesem Thema beraten – ohne einen Konsens zu finden. Der Stadt steht eine Förderung von 1,3 Millionen Euro für das Stadion zur Verfügung – angesichts der Mängelliste ein Tropfen auf den heißen Stein.

„Wir wissen, dass das Geld knapp ist. Doch wir dachten, als Hauptnutzer des Stadions dürfen wir mitreden“, so Reinhart Kny, Vizepräsident des Oberligisten FC Anker Wismar. Drei Wünsche hat der Fußballverein: Eine Flutlichtanlage, die Sanierung der sozialen Räume und vernünftige Sitzplätze.

Von den 1,3 Millionen Euro an Fördergeldern werden rund 500 000 Euro für die Sanierung der seit 2012 gesperrten Treppenanlage verwendet. Bleiben 800 000 Euro. Vorerst sollte das gemacht werden, was finanziell geleistet werden könne und allen Beteiligten nutze: Treppenanlagen, Dränage, Laufbahn, lautet der Vorschlag von Bausenator Michael Berkhahn (CDU).

Wie die Fördermittel schlussendlich eingesetzt werden, darüber entscheidet die Bürgerschaft Ende September.

Vanessa Kopp

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