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Was heute in MV wichtig wird

Themen des Tages Was heute in MV wichtig wird

120 Wähler befragen Spitzenkandidaten von SPD und CDU +++ Verteidigungsministerin besucht Jägerbataillon +++ Rapper „Marteria“ bei Konzert gegen Rechts +++ Grundsteinlegung bei Biotech-Firma +++ Uni zeigt Exponate der Medizingeschichte

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Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD, r) und Innenminister Lorenz Caffier (CDU) treffen am Dienstag in der „Wahlarena Mecklenburg-Vorpommern“ aufeinander.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Wismar/Torgelow/Anklam/Rostock. Zwölf Tage vor der Landtagswahl treffen die Spitzenkandidaten von SPD und CDU, Ministerpräsident Erwin Sellering und Innenminister Lorenz Caffier, heute Abend in einer „Wahlarena Mecklenburg-Vorpommern“ aufeinander. Das Publikum des vom NDR organisierten Spitzenduells in Wismar stellt den Kandidaten seine Fragen, wie der Sender mitteilte. Bei den Zuschauern handelt es sich den Angaben zufolge um rund 120 Wählerinnen und Wähler, die den Querschnitt der Bevölkerung repräsentieren sollen. Der Sender lässt nur die Spitzenpolitiker von SPD und CDU antreten: Er begründete die Auswahl von Sellering und Caffier damit, dass die beiden Politiker nach den jüngsten Umfragen als die aussichtsreichsten Kandidaten für den Posten des Regierungschefs in den nächsten fünf Jahren gelten.

Verteidigungsministerin bei Jägerbataillon erwartet

Torgelow. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise und laufender Auslandseinsätze besucht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) heute die Panzergrenadierbrigade 41 in Torgelow (Kreis Vorpommern-Greifswald). Nach Angaben der Bundeswehr will sich die Ministerin auf dem Standortübungsplatz Jägerbrück über Fähigkeiten der größten Heereseinheit im Nordosten informieren. So soll ein Zug des neuen Jägerbataillons mit gepanzerten „Boxer“-Fahrzeugen einen Angriff vorführen, geplant sind zudem Gespräche mit Soldaten.Zur Brigade gehören knapp 5000 Soldaten in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt, darunter Jägereinheiten und Panzergrenadiere in Torgelow (Kreis Vorpommern-Greifswald) und Hagenow (Kreis Ludwigslust-Parchim). Ein Teil der Truppe bestreitet derzeit Einsätze in Afghanistan und im afrikanischen Mali. Zudem bereitet sich die Brigade auf eine Nato-Übung im vierten Quartal 2016 im benachbarten Polen vor.

Konzert gegen Rechts: Rapper „Marteria“ in Anklam

Anklam. Der aus Rostock stammende Rapper Marteria tritt heute in Anklam bei einem Konzert gegen Rechtsextremismus auf. Die Band Feine Sahne Fischfilet hat zu einem Musik- und Gesprächsabend zum Thema Rechtsextremismus eingeladen. Diese Veranstaltung wolle Marteria mit seinem Auftritt spontan unterstützen, teilte die Band mit. Feine Sahne Fischfilet, die in den vergangenen Jahren mehrfach im Verfassungsschutzbericht von Mecklenburg-Vorpommern im Zusammenhang mit linkem Extremismus genannt worden war, organisiert seit einigen Wochen landesweit Veranstaltungen, um junge Leute gegen Rechtsextremismus zu sensibilisieren.

Grundsteinlegung bei Biotech-Firma Centogene

Rostock. Beim Neubau des Rostocker Biotech-Unternehmens Centogene wird heute der Grundstein gelegt. Für die rund 300 Mitarbeiter ist der bisherige Sitz im Biomedizinischen Forschungszentrum der Universitätsmedizin Rostock zu klein geworden. Der Neubau soll Ende 2017 bezogen werden. Centogene war vor zehn Jahren unter anderem vom Rostocker Neurologen Arndt Rolfs gegründet worden und hat sich eigenen Angaben zufolge zu einem der weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Diagnostik angeborener, seltener Krankheiten entwickelt. Centogene ist weltweit tätig. Die Zentrale ist Rostock, Zweigstellen gibt es in Toronto, Delhi, Dubai und Wien.

500 Exponate der Medizingeschichte zu sehen

Rostock. Im früheren Rostocker Schifffahrtsmuseum wird heute die Ausstellung „Schick, schräg und schaurig - Schätze aus der Geschichte der Universitätsmedizin Rostock“ eröffnet. Die knapp 500 Exponate führen in die Medizin der vergangenen Jahrhunderte. Die Besucher dürften beim Betrachten allerdings teilweise frösteln: So wird ein Zahnbohrer aus dem frühen 20. Jahrhundert gezeigt, bei dem der Arzt mit einem Fußpedal ein Rad antrieb und so die Drehbewegung des überdimensional großen Bohrers auslöste. Einen besonderen Hingucker steuerte die Augenklinik bei: Ein großer Setzkasten zeigt rund 135 kunstvoll gefertigte Glasaugen, die verschiedene Erkrankungen darstellen.

Kriegsgräber-Workcamp geht zu Ende

Wismar. Junge Leute aus neun Nationen haben zwei Wochen lang in Wismar Kriegsgräber-Stätten gepflegt und bei Ausflügen Mecklenburg-Vorpommern kennengelernt. Heute endet das Internationale Workcamp mit einem Totengedenken und einer Kranzniederlegung auf dem Soldatenfriedhof der Hansestadt. Die Teilnehmer des Camps kamen aus Deutschland, Italien, Frankreich, Rumänien, der Tschechischen Republik, Belarus, der Ukraine, aus Syrien und den USA. Bei der Arbeit an Kriegsgräbern hätten die Jugendlichen Freundschaften geknüpft, Vorurteile abgebaut und so zum Zusammenwachsen in Europa beitragen, hieß es.

OZ

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