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Wirtschaftlichkeit der Markthalle auf dem Prüfstand

Wismar Wirtschaftlichkeit der Markthalle auf dem Prüfstand

Das Gebäude am Alten Hafen in Wismar ist im jetzigen Zustand nicht kostendeckend zu betreiben. Neue Ideen sind nötig.

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Die Markthalle am Alten Hafen ist im jetzigen Zustand nicht kostendeckend zu betreiben.

Quelle: Christel Ros

Wismar. Wie sieht die Zukunft der Markthalle am Alten Hafen aus? Wie das Konzept, um den Betrieb wirtschaftlich zu gestalten? Weiterhin bleiben diese Fragen offen, obwohl sie schon seit geraumer Zeit immer wieder auf der Tagesordnung stehen.

Fakt ist: So wie es jetzt läuft, schreibt die Hansekontor Wismar GmbH als Betreiber der Halle mit diesem Objekt rote Zahlen. Die Pacht an die Stadt für 2013 beläuft sich auf 50 000 Euro. Hinzu kommen die Nebenkosten für Strom, das allein sind im Monat 500 Euro, für Toilettenbewirtschaftung oder Winterdienst. „Die Halle ist in ihrem jetzigen Zustand nicht wirtschaftlich zu betreiben“, sagt Wolfgang Drevs vom Hansekontor. Zwar ist das Gebäude als Markt- und Veranstaltungshalle verpachtet, doch als letztere lässt sie sich nicht wirklich nutzen. Es fehlt die Dämmung, es gibt keine Heizung, die Akustik ist schlecht. Deshalb hatte das Hansekontor inzwischen rund 8000 Euro in die Hand genommen für Teppiche und Vorhänge, um diese Mängel in gewisser Weise auszugleichen. Nicht zuletzt wegen dieser Investitionen hatte das Hansekontor die Stadt gebeten, den Pachtvertrag entsprechend anzupassen. Dieser auf drei Jahre angelegte Vertrag läuft 2014 aus. „Wir würden gern zusammen mit der Stadt die Markthalle auch über 2014 hinaus entwickeln“, so Wolfgang Drevs. Aber das sei sehr schwierig unter den jetzigen Bedingungen.

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Die Markthalle am Alten Hafen ist im jetzigen Zustand nicht kostendeckend zu betreiben.

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„Es gibt Ideen und Vorstellungen, was man alles machen könnte, aber das geht nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen“, betonte Drevs. Das Gebäude könnte tatsächlich eine „echte Eventhalle“ werden, der Bedarf ist da. Aber dann müsste investiert werden.

Auch die Bürgerschaft hat sich damit beschäftigt, sowohl mit der Pachtanpassung als auch mit dem Konzept. Darüber diskutierten die Mitglieder im nicht öffentlichen Teil der jüngsten Sitzung.

Letztendlich konnten sich alle Fraktionen der Bürgerschaft folgendermaßen einigen: Sie wollen weitergehende Informationen. Der Bürgermeister wurde beauftragt, bis Oktober einen Sachstandsbericht vorzulegen. Die Verwaltung soll prüfen, wie der bestehende Pachtvertrag zu Ende zu führen ist und dabei die Vorschläge des Hansekontors berücksichtigen. Zu prüfen ist zudem, wie nach Auslaufen des Vertrages eine kostendeckende Nutzung möglich ist, wie ein Konzept aussehen könnte oder ob die Markthalle neu zur Pacht ausgeschrieben werden soll.

Spätestens im Oktober müssen Entscheidungen getroffen werden, wie es mit der Markthalle weitergehen soll.

 

 

Christel Ros

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