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Wirtschaftsförderung: Die Suche nach Personal

Wismar Wirtschaftsförderung: Die Suche nach Personal

Statt einer Ausschreibung nutzt die Kreisverwaltung Headhunter für die Suche nach einem Geschäftsführer

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Zumindest ein neues Schild gibt es am Gewerbegebiet Upahl, in dem die Wirtschaftsfördergesellschaft Flächen vermarktet.

Quelle: Wegner

Wismar. Die Wirtschaftsfördergesellschaft des Landkreises Nordwestmecklenburg hat noch keinen Geschäftsführer, aber schon gibt es Streit um dessen Gehalt. Ein Headhunter, ein professioneller Personal-Scout, soll einen Geschäftsführer für das kreiseigene Unternehmen finden. Die spannende Frage, die jetzt den Kreistag bewegt: Wie viel Geld kostet so ein Wirtschafts-Experte eigentlich?

Olaf Claus (Freie Wähler) wollte es am Donnerstag in der Kreistagssitzung ganz genau wissen. Eine konkrete Antwort gibt es darauf jedoch nicht. Wie Roland Finke, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung beim Kreis, sagte, würden vergleichbare Posten bundesweit mit etwa 80000 Euro pro Jahr dotiert. „Aber wir müssen erst sehen, was der Headhunter uns anbietet, dann können wir über konkrete Zahlen sprechen.“ Für das laufende Jahr hat der Landkreis 200000 Euro für die Wirtschaftsförderung in den Haushalt eingestellt. Dass dieses Geld ausgegeben wird, ist unwahrscheinlich, denn vor Herbst wird nicht mit einer Entscheidung gerechnet. Die Personalsuche hat noch nicht einmal begonnen, wie jetzt deutlich wurde.

Die Hoffnung des Kreistages ruht damit auf einer Personalie, die bislang nur auf dem Papier existiert. So soll der neue Geschäftsführer beziehungsweise die neue Geschäftsführerin die WFG wieder in die Gewinnzone führen. Holger Glaner (SPD) verteidigte den Einsatz eines Headhunters gegenüber den Kritikern: „Die Firmen brauchen Experten als Ansprechpartner und die gibt es nicht so einfach auf dem Markt. Wir müssen uns klar darüber sein, dass das Geld kostet und zwar über Jahre hinweg.“ René Domke (FDP) bemängelte, dass es für die WFG weder einen konkreten Wirtschafts- noch einen Personalplan gebe und man so keine Entscheidung treffen könne.

2009 war der damalige Geschäftsführer der WFG entlassen worden, seitdem hat es etliche Versuche der Kreisverwaltung gegeben, mit eigenem Personal die GmbH wieder auf Kurs zu bringen. Doch alle Versuche scheiterten, sodass die Aufgabe nun wieder in die Hände eines unabhängigen Experten gelegt werden soll.

proch

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