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Zentrum für den Kagenmarkt

Wismar Zentrum für den Kagenmarkt

540 000 Euro werden investiert / Prof.-Frege-Straße wird ausgebaut / Anwohner kritisiert Verkehrsproblem

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Die Planung ist fertig, 2017 geht es an die Umsetzung: Bauamtsleiterin Nadine Domschat-Jahnke (l.) und Mitarbeiterin Maike Kayatz freuen sich auf die weitere Umgestaltung des Kagenmarktes.

Wismar. Vom hässlichen Entlein zum Vorzeige-Stadtteil: Das Wohngebiet Kagenmarkt wird weiter verschönert. Das nächste Vorhaben: Die Fläche zwischen Kindertagesstätte „Sonnenschein“, Markant-Markt und dem neuen Feuerwehrgebäude an der Prof.-Frege-Straße wird als zentraler Platz neu gestaltet. „Wir freuen uns, dass wir das Wohngebiet weiter aufwerten können“, sagt Wismars Bauamtsleiterin Nadine Domschat-Jahnke.

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540 000 Euro werden investiert / Prof.-Frege-Straße wird ausgebaut / Anwohner kritisiert Verkehrsproblem

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Die Kosten belaufen sich auf etwa 540000 Euro. Das Wirtschaftsministerium MV unterstützt das Vorhaben mit Mitteln aus der Städtebauförderung in Höhe von 240 000 Euro.

Die große Freifläche hat sich durch die Verlagerung der Prof.-Frege-Straße ergeben. Die Pläne sehen drei unterschiedliche Teilflächen für ein neues Stadtteilzentrum vor. Eine ist gedacht als Marktfläche für unterschiedliche Nutzungen. Maike Kayatz vom städtischen Planungsamt nennt als Beispiele einen Wochenmarkt wie in Wendorf oder die Tage der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Altstadt.

Ein zweiter Bereich wird als Spielbereich für Kinder von etwa drei bis sechs Jahren angelegt. Das Spielgerät mit dem Namen „Feuerwehr im Einsatz“ ist nicht zufällig gewählt. Die Stadt will bei der Gestaltung von Spielplätzen künftig auf bestimmte Themen setzen. Am Kagenmarkt bietet sich die Feuerwehr an. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird derzeit deren neues Gebäude gebaut.

Auf der dritten Fläche entsteht eine Sitzmauer, außerdem ist ein kleines Kunstobjekt, das in Verbindung zum Areal steht, vorgesehen. Rasen, Bäume und Pflanzen runden die Gestaltung ab, die Promenadenführung am Kagenmarkt wird aufgegriffen. Alle Wegeverbindungen sind barrierefrei.

Bei Klaus Tolkmitt, der sich seit Jahren im Arbeitskreis Kagenmarkt für die Entwicklung des Stadtteils engagiert, stößt die Planung auf viel Gegenliebe: „Der Kagenmarkt hat in den letzten Jahren eine große Aufwertung erfahren. Der neue Platz ist eine gute Sache. Aber das Verkehrsproblem muss gelöst werden.“ Durch die veränderte Verkehrsführung und den neuen Hort stünden oft viele Autos auf der Straße, häufig sei kein Durchkommen. Das müsse spätestens bei der Planung berücksichtigt werden.

Denn mit der Platzgestaltung ist noch nicht Schluss. Bis 2020 will die Stadt die Arbeiten in der Prof.-Frege-Straße (Tiefbau, Fahrbahn, Nebenanlagen) abschließen. Außerdem wollen die großen Vermieter das Wohnen dort attraktiver machen. Aktuell lässt die Wismarer Wohnungsgenossenschaft Union von ihrem fünfgeschossigen Häuserblock in der Prof.-Frege-Straße 33, 35 und 37 zwei Stockwerke abnehmen. In einem zweiten Bauabschnitt soll vor das Treppenhaus der Prof.-Frege-Straße 35 ein Fahrstuhl gebaut werden, weil dort Staffelgeschosse geplant sind. Im vierten Stockwerk wird es zwei Wohnungen mit je 95 Quadratmetern geben und darüber eine 125 Quadratmeter große Wohnung.

Im Anschluss will die städtische Wohnungsbaugesellschaft die Nachbarblocks mit je drei Aufgängen auf drei Geschosse einkürzen. Das hat auch die Wismarer Wohnungsgenossenschaft als drittes Unternehmen am Kagenmarkt vor.

In den vergangenen Jahren wurde am Kagenmarkt eine neue Grundschule gebaut, die Sporthalle und die Kita wurden saniert. Neu sind auch der Hort, der Markant-Einkaufsmarkt und in Kürze das Feuerwehrgebäude. Die Ladenzeile am Philosophenweg wurde ebenfalls erneuert.

Heiko Hoffmann

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