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Wismar Projektpartner eröffnen Begegnungspunkt
Mecklenburg Wismar Projektpartner eröffnen Begegnungspunkt
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00:01 25.10.2017
Bei der Herstellung des Creative Hub-Souvenirs – eine Münze mit dem Logo des Begegnungspunktes in Klaipeda. Quelle: Foto: Dovilé Cizaité - Joniké
Klaipeda/Wismar

Seit August dieses Jahres läuft das Projekt „CTCC – Creative Traditional Companies Cooperation“, in welchem Vertretern der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Wismarer Hochschule die leitende Steuerung übertragen wurde. Das Ziel des Projekts ist die Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen in der Region „Südliche Ostsee“

durch eine verbesserte grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Im Fokus stehen dabei sowohl traditionelle Unternehmen der „blauen und grünen“ Wirtschaftszweige, zum Beispiel kleine Werften und Reedereien, als auch junge kreative Unternehmen, unter anderem Designbüros, Softwareentwickler oder Filmemacher.

Nach einem Arbeitstreffen der zehn Projektpartner aus Deutschland, Litauen, Polen und Schweden wurde jetzt im litauischen Klaipeda ein zentraler Begegnungspunkt – „Creative Hub“ genannt – eingeweiht. Die Eröffnung des Treffs in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude der „Baltischen Werft“ sei ein Meilenstein auf dem Weg zur engen Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule Wismar.

Eine der umfassendsten Aufgaben im Zuge des Projekts wird es sein, innerhalb von 17 Monaten mindestens 15 innovative Lösungen zu entwickeln, die zu konkreten Prototypen führen. Dazu sollen sowohl einzelne Produkte als auch Dienstleistungen, Geschäftsmodelle oder neue interne Unternehmensprozesse gehören. Im Fokus stehen dabei auch das „Blaue Wachstum“, welches das intelligente und nachhaltige Wachstum in allen marinen und maritimen Wirtschaftszweigen beschreibt, sowie das „Grüne Wachstum“. Dahinter verbirgt sich der Anspruch, das Wirtschaftswachstum so zu verändern, dass durch den Einsatz von modernen Technologien sowohl der Ausstoß von Treibhausgasen reduziert als auch die Verschwendung natürlicher Ressourcen verringert wird.

Das bis Mitte 2020 laufende CTCC-Projekt ist Teil der Interreg-Programme „Südliche Ostsee 2014-2020“ und wird mit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert.

OZ

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