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Pünktlich zum Sommeranfang: Nachwuchs im Alpakagehege

Wismar Pünktlich zum Sommeranfang: Nachwuchs im Alpakagehege

Tierpark Wismar erfreut über den schnellen Zuwachs bei der neuen Gruppe

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Der am 22. Juni zur Welt gekommene Alpaka-Nachwuchs ist noch etwas staksig auf den Beinen. Deshalb ist Ausruhen angesagt. Einen Namen hat der jüngste Tierpark-Spross noch nicht. Fotos (2): Hans-Joachim Zeigert

Wismar. Das Alpakagehege im Wismarer Tierpark wurde gerade erst eröffnet – und schon gibt bei der Großfamilie mit vier Stuten und einem Hengst Nachwuchs. „Pünktlich zum Sommeranfang am Mittwoch, 22. Juni, kam bei uns das erste Alpaka-Baby zur Welt, sicherlich ein gutes Omen“, sagt Marina Welsch.

OZ-Bild

Tierpark Wismar erfreut über den schnellen Zuwachs bei der neuen Gruppe

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Öffnungszeiten

Der Tierpark Wismar hat von März bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet; von November bis Februar von 10 bis 17 Uhr.

Erwachsene zahlen pro Eintritt 5 Euro. Für Kinder ab drei Jahre, Schüler, Lehrlinge, Studenten, Schwerbehinderte und Inhaber des Hansepasses kostet der Tierparkbesuch 3 Euro.

• Online: www.tierpark-wismar.de

Gewarnt waren die Tierparkmitarbeiter. Denn bereits beim Kauf der Tiere wurde auf eine mögliche Trächtigkeit hingewiesen. Nur über den Zeitraum, falls es denn tatsächlich zu Nachwuchs kommen sollte, waren sich die Tierparkmitarbeiter im Ungewissen. Umso größer ist nun die Freude. Vor allem, weil der bisherige Bestand nur aus einfarbigen Alpakas besteht. „Der Nachwuchs wirbelt das Erscheinungsbild dank seiner Farbflecken etwas durcheinander“, erklärt die Tierparkmitarbeiterin.

Während die erworbenen Tiere ihre Namen bereits mitbrachten, muss für den jüngsten Zuwachs noch einer gefunden werden. Bis jetzt ist jedoch noch geheim, welches Geschlecht das Alpaka-Baby hat. Denn das Muttertier zeigt sich in totaler Beschützerrolle und verteidigt ihr Kind mit allem, was sie hat. „An ‚Lady' traue ich mich derzeit noch nicht ran“, sagt die zuständige Tierpflegerin Andrea Held.

Sie und die anderen Tierparkmitarbeiter bemerkten rasch, dass sich in Sachen Geburt etwas tat: Am 22. Juni gegen Mittag versammelte sich die gesamte Alpaka Gruppe um das Muttertier. „Da schien es nicht ratsam, auch noch heranzugehen“, sagt die Tierpflegerin. Zudem muss das Vertrauen zwischen den Tieren und den für sie neuen Pflegern erst aufgebaut werden. Auch die Tiere müssen sich noch aneinander gewöhnen, da sie aus zwei verschiedenen Gruppen stammen. Hengst „Pele“ und Stute „Merevita“ kamen aus dem Mecklenburger Haustierpark Lelkendorf bei Neukalen. Die bereits erwähnte „Lady“

sowie „Thalia“ und „Ulli“stammen aus einer privaten Haltung in Schwaan.

„Lady“ trägt ihren Namen übrigens nicht von Ungefähr. „Sie hat nachweislich einen kapriziösen Charakter“, stellt Marina Welsch mit einem Lächeln fest. Es ist eine nette Umschreibung dafür, dass dieses Tier in Menschennähe gern spuckt – und das wohl nicht zu knapp.

Hans-Joachim Zeigert

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