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Wismar Radfahren: Hansestadt im Alltagstest
Mecklenburg Wismar Radfahren: Hansestadt im Alltagstest
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07:46 26.06.2017
An der Lübschen Straße hört der Radweg nach einer Ampel einfach auf. Fahrradfahrer ohne Ortskenntnisse wissen zunächst nicht, wie es weiter geht. Quelle: Nicole Buchmann
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Wismar

„Runter vom Gehweg!“, ruft mir eine Passantin zu, als ich durch die Altwismarstraße radele. Aber gerade hatte ich das Schild „Radfahrer frei“ gesehen. Oder habe ich mich geirrt? Ich bin verwirrt und frage mich: Wie fahrradfreundlich ist die Stadt? Als Neu-Wismarer teste ich das mal aus.

Nach mehr als 15 Kilometern bin ich erschöpft, beeindruckt und verwirrt. Anders als in meiner Vorstellung ist Wismar ziemlich hügelig, besonders im Osten. Es eröffnen sich wunderschöne Ausblicke und die rasanten Talfahrten sind ein Genuss.

Gleichzeitig ist die Streckenführung häufig unübersichtlich, eigenständige Radwege gibt es nur wenige. In der Lübschen Straße müssen Radler auf dem Gehweg fahren – in beiden Richtungen. Auch in Einkaufsstraßen ist das Radfahren auf dem Gehweg erlaubt - gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer.

Fahrradwege hören manchmal einfach auf und fangen später unverhofft wieder an: verwirrend. Die Wismarer, so scheint es, wissen mit der Situation umzugehen. Auch in unübersichtlichen Lagen sind sie entspannt und rücksichtsvoll. Hut ab!

Alexander Salenko

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