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Ran an Feder und Tastatur: Hobby-Schreiber sind gefragt

Wismar Ran an Feder und Tastatur: Hobby-Schreiber sind gefragt

Die „Wismarer Stadtgespräche“ bekommen einen Nachfolger. Beim ersten Buch machten 78 Autoren mit. Jetzt geht es mit neuen Geschichten weiter.

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Die Jury freut sich. Das Cover für den 2. Teil der „Wismarer Stadtgespräche“ ist nämlich schon fertig: eine Grafik von Paul Brendler. Beate M. Kunze, Petra Block, Uta Mach, Maria Ulonska und Inge Peplau (v. l.) warten ab sofort gespannt auf neue Geschichten vieler Hobby-Schreiber.

Quelle: Ina Schwarz

Wismar. „Wismarer Stadtgespräche“ — Klappe, die zweite! Wieder heißt es: ran an Federn, Kugelschreiber und Tastaturen. Der Förderverein der Stadtbibliothek Wismar e. V. ruft erneut Wismarer und Gäste auf, selbst geschriebene Geschichten einzureichen, die von Wismar handeln.

Die Idee zu diesem Projekt kommt von der Autorin Beate M. Kunze und hatte bereits vor fünf Jahren lokale Premiere. Damals beteiligten sich 78 Autoren mit 98 Geschichten. „Das Buch war der Renner“, so Ines Raum, Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbibliothek. „Die Auflage von 2000 Stück ist fast restlos ausverkauft.“

Auch die damalige Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken hatte sich mit einer witzigen Anekdote aus ihrer Amtszeit am Buch beteiligt. „Für uns war es eine Freude, all die Geschichten zu sichten“, erinnert sich Uta Mach, Leiterin der Wismarer Stadtbibliothek, die damals zur Jury gehörte. „Die Geschichten unserer Hobby-Autoren waren erschütternd bis originell. Und wir hoffen auch diesmal wieder auf ein breites Spektrum.“

Der erste Teil der „Wismarer Stadtgespräche“ umfasst fast 300 Seiten und wurde von vielen Seiten unterstützt. Stiftungen, Unternehmer und Verwaltung sorgten für einen unkomplizierten Start, sodass mit dem Verkauf des Buches Gelder eingefahren wurden, die für die Vereinsarbeit ein echter Gewinn waren. Nicht nur die Kinder- und Jugendbibliothek profitierte von den Erlösen, auch ein Hoffest und andere Veranstaltungen wurden finanziert. „So hatte das Buch mehrfach gute Effekte“, erzählt Ines Raum. Aufgrund eines gemeinsamen Bürgerschaftsbeschlusses aller Fraktionen wurde seinerzeit sogar der Landeskulturpreis beantragt.

Auch der zweite Teil möge sich wieder als ein buntes Gemeinschaftsprojekt in der Welt manifestieren, wünschen sich die Initiatoren. Zur Jury gehören diesmal: Maria Ulonska, Petra Block, Inge Peplau, Beate M. Kunze und Uta Mach. „Ich freue mich auf die Flut der Geschichten“, verrät Autorin Petra Block, die sich diesmal entschieden hat, in der Jury mitzuwirken, statt selbst Geschichten einzureichen. „Für mich ist dieser Weg diesmal spannender“, so die schreibende Hansestädterin bei einem Pressegespräch.

Gefragt sind Beiträge, in denen Menschen in persönlichen Situationen und Gesellschaftsordnungen ihre Stadt erleben. Getreu dem Leitsatz „Literatur ist erlebte Geschichte“. Im Klappentext des ersten Buches ist zu lesen: „Die Geschichten geben Einblicke in das Leben der Einwohner, die Entwicklung Wismars und lassen ahnen, wie groß die Liebe der einzelnen Autoren zu ihrer Stadt am Meer sein muss.

Das Buch zeigt, wie sich das Stadtbild und die Lebensituation über die Generationen verändert haben, und ermöglicht, die durch Zeitzeugen erlebte regionale Geschichte Wismars besser zu begreifen.“

Mitmachen
Die Manuskripte dürfen maximal drei Din A 4-Seiten umfassen, können natürlich auch kürzer sein. Für die Jury ist es eine Erleichterung, werden die Beiträge digital eingesendet. Es wurde eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. In Ausnahmefällen können Autoren ihre Geschichten aber auch per Post an die Stadtbibliothek und sogar handschriftlich einschicken. Niemand wird ausgeschlossen. Die Jury sichtet alle Einsendungen und entscheidet, was veröffentlicht wird. Kontakt:

stadtgespraeche@wismar.de

 

 

Ina Schwarz

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