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Wismar Rechtsseminar für Betreuer
Mecklenburg Wismar Rechtsseminar für Betreuer
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00:00 25.04.2016

Die Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung lädt am Freitag, dem 29. April, zu einem Informationsseminar mit der Hamburger Rechtsanwältin Petra Wichmann-Reiß in Wismar ein.

Eigentlich stellen HIV-positive Klienten in Betreuungsverhältnissen keine Besonderheit dar. Allerdings werfen sie im Alltag bei haupt- und besonders bei ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern Fragen auf, die nicht unbedingt Übertragungswege und Infektionsrisiken, sondern rechtliche Informationen betreffen.

Die Fachanwältin für Medizinrecht möchte Fragen auch in der aktuellen Asylarbeit und anderen Betreuungsverhältnissen in Nordwestmecklenburg beantworten. Sie wird unter anderem Schweigepflichten, Persönlichkeitsrechte, informelles Selbstbestimmungsrecht und typische rechtliche Problemfelder HIV-positiver Menschen im Hinblick auf die Betreuungssituation behandeln.

Ein Schwerpunkt wird auf den Fragestellungen liegen, wie ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer mit der Information umgehen müssen, dass ein betreuter Mensch, mit oder ohne Handicap, Asylbewerber oder Flüchtling, HIV-positiv ist. Dürfen Familienangehörige von Dritten über die Infektion eines Klienten informiert werden, müssen die Betreuer Behörden und sonstige Dritte über die Infektion informieren? Juristin Wichmann-Reiß wird die aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung erläutern und den Seminarteilnehmern Rede und Antwort stehen. Für fachliche Fragen zu Übertragungswegen und Infektionsrisiken stehen Mitarbeiter der Aids-Hilfe Westmecklenburg zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter ☎ 03841/214755 oder per E-Mail an info@wismar.aidshilfe.de.

Das Seminar findet am 29. April ab 16 Uhr in den Räumen der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung, Mühlenstraße 32 in Wismar (Ärztehaus am Lindengarten 1. OG) statt.

OZ

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