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Wismar Reuter-Schule zieht Anfang November um
Mecklenburg Wismar Reuter-Schule zieht Anfang November um
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00:00 21.10.2017
Peter Fröhlich von der Wismarer Schulverwaltung (Mitte) erklärt den Mitgliedern des Bildungsausschusses Bernd Hilse (links) und Wolfgang Box die Räumlichkeiten im Ausweichstandort „Kombi 10“ am Friedenshof. Quelle: Nicole Buchmann
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Wismar

Frisch gestrichene Wände in lachsfarben, blaut, grün und grau, ausgebesserte Fenster und mehr Licht - die obere Etage in der „Kombi 10“ an der Schiffbauerpromenade ist fertig. „Endgereinigt - betreten verboten“ steht auf den Zetteln, die an den Türen von Klassen- und Lehrerzimmern sowie Vorbereitungsräumen kleben.

Am Donnerstag trafen sich Vertreter der Schulverwaltung, Hortleitung und des Bauamtes mit Mitgliedern des Bildungsausschusses. Der hatte zuvor um einen Besichtigungstermin in der Ausweichschule gebeten - kurz vor Fertigstellung der Umbaumaßnahmen.

Umzugskisten stehen bereit

Denn bereits in der kommenden Woche werden in der Fritz-Reuter-Schule die Sachen gepackt, der Umzug an die Schiffbauerpromenade ist für den 1. November geplant. Nach den Herbstferien lernen die rund 200 Mädchen und Jungen dann bereits in der „Kombi 10“.

„Ich würde mein Kind guten Gewissens hierher bringen - das ist alles gut durchgeplant“, sagt Kathrin Gründemann. Sie ist eines von drei Ausschussmitgliedern, das den Weg zur Besichtigung gefunden hat. Sie will sich ein Bild machen von der Situation für die Für-Wismar-Fraktion.

Meinungen gehen auseinander

Auch Wolfgang Box (CDU) findet lobende Worte für das, was in den vergangenen Wochen in dem Gebäude entstanden ist. Der ehemalige Lehrer hält die Größe der Räume sehr gut geeignet für einen lebendigen und individuellen Unterricht. Jede Klasse hat zwei Räume sowie eine eigene Garderobe. Auch das sei besser als in der Reuter-Schule, in der alles auf den Fluren hänge. Geräumig, hell und gut nennt Bernd Hilse (Die Linke) das Ausweichobjekt. Er habe keine Bedenken, dass die „Kombi 10“ eine vernünftige Übergangslösung ist.

Daran zweifeln jedoch noch so manche Eltern. Die Mutter eines achtjährigen Jungen hat sich als Vertreterin des Elternrates das Gebäude angesehen. Ihren Namen will sie nicht in der Zeitung lesen. Nach ihrem Eindruck befragt, antwortet sie, sie sei erschüttert. Dass die Stadt so etwas genehmigt, wolle ihr nicht in den Kopf. Für alles gebe es eine Ausnahmegenehmigung. „Ich rechne damit, dass es viel Ärger geben wird, wenn die Kinder erst mal drin sind.“

Fußböden im Hort muss erneuert werden

Burkhard Rode vom städtischen Gebäudemanagement nickt. „Ja - es gab eine Ausnahmegenehmigung beim Brandschutz im Hinblick auf die Breite der Türen und Treppenaufgänge“, sagt er. Das eigens für die Ausweichschule erstellte Brandschutzkonzept sei nur deshalb akzeptiert worden, weil die Stadt eine automatische Brandschutzanlage und zusätzliche Brandmelder installiert habe.

Probleme macht derzeit der Fußboden in den zukünftigen Horträumen. Nach dem Starkregen sei in vier Räumen Wasser durch den Estrich gekommen. Bis zu vier Wochen nach dem Umzug werde es dauern, die Fußböden komplett zu ersetzen. Das sind laut Rode extra Kosten in Höhe von 25 000 Euro. Bislang waren für den Umbau der „Kombi 10“ 500 000 Euro veranschlagt.

Der Hort werde wegen der Fußböden bis dahin Klassenräume nutzen, erklärte Peter Fröhlich von Schulverwaltung. Die Betriebserlaubnis habe der Landkreis als zuständige Aufsichtsbehörde bereits erteilt. Knapp zwei Jahre soll in und an der Fritz-Reuter-Schule gebaut werden. Das Vorhaben kostet rund 11,6 Millionen Euro.

Nicole Buchmann

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