Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wismar Richtfest für Orthopädiezentrum am Alten Hafen
Mecklenburg Wismar Richtfest für Orthopädiezentrum am Alten Hafen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:00 10.06.2017
Richtfest für das Orthopädiezentrum am Alten Hafen. Anfang 2018 sollen Patienten dort Hilfe finden. Quelle: Nicole Buchmann
Wismar

Kiarash Karampour zeigt auf das erste Obergeschoss im künftigen Orthopädischen Zentrum am Alten Hafen. Gerade haben Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) und Bauherr Gunar Liebau die Richtkrone hochziehen lassen. Anfang kommenden Jahres will Karampour dort seine Praxis eröffnen.

Kurze Wege für Arzt und Patient

Mit ihm ziehen in das Gebäude eine Physiotherapie, eine hausärztlliche Gemeinschaftspraxis, Unfallchirurgen, ein Bistro und Liebaus orthopädische Werkstatt und Sanitätshaus. 3,5 Millionen Euro hat der gelernte Orthopädietechnik- und Bandagistenmeister in den neuen Standort in Wismar investiert – ohne Förderung. „Wismar ist strategisch wichtig für uns“, erklärt der Unterehmer, der mit seiner Firma, der Liebau Orthopädietechnik GmbH, bereits in Schwerin, Bad Doberan, Ribnitz-Damgarten und Rostock Filialen betreibt. „Wir sind ein individuelles Gewerk, das die Nähe zum Patienten braucht.“

Der Orthopäde Karampour nickt. Die Vernetzung von Orthopädie und Orthopädietechnik sei enorm wichtig. Fürs Abmessen, Anpassen von Prothesen oder Bandagen und anderer orthopädischer Hilfsmittel müssen Patienten dann nur eine Etage tiefer. „Und wenn ich ein Problem habe, dann hole ich den Techniker hoch und frage ihn nach einer Lösung“, sieht sich Karampour schon mitten bei der Arbeit in den neuen Räumen.

Rostocker Unternehmen vielseitig engagiert

Platz wird es dort auch für ambulante Operationen geben. „Und Sie wissen doch, wie schwierig es ist, nach einer OP schnell einen Physiotherapieplatz zu bekommen - auch das lässt sich dann in dieser Gemeinschaft besser lösen“, freut sich Karampour. Auch Wismars stellvertretender Bürgermeister Michael Berkhahn (CDU) sieht die Ansiedlung positiv. Den Ärztemangel selbst könne das Zentrum allein nicht beheben. „Aber vielleicht zieht es ja auch Kollegen an und nach Wismar“, sagte Berkhahn.

Unterstützung bei seinem Vorhaben bekam Liebau auch von der Stadt. „Auf der Suche nach einem geeigneten Standort haben wir sehr gut zusammengearbeitet“, erzählt der gebürtige Rostocker. Doch mit Wismar ist sein Unternehmen auch auf andere Art und Weise verbunden. Gemeinsam mit der Universität Rostock und dem Institut für Polymertechnologien tüfteln seine Mitarbeiter an orthopädischen Hilfsmitteln, die ein 3-D-Drucker produzieren soll.

Nicole Buchmann

Mehr zum Thema

Wer bei Sonnenschein längere Zeit nach draußen geht, sollte sich nicht allein auf ein Make-Up mit Lichtschutzfaktor verlassen. Doch wie lassen sich Schönheit und Schutz verbinden?

07.06.2017
Wissen Gegen Krämpfe und Entzündungen - Nach Gänseblümchen: Ingwer ist Heilpflanze 2018

Der Ingwer (Zingiber officinale) ist die Heilpflanze 2018. Das teilte der Verein NHV Theophrastus anlässlich des Heilkräuter-Fachsymposiums im sächsischen Panschwitz-Kuckau mit.

08.06.2017

Vor allem in tropischen Ländern kann Malaria den Urlaub zu einer unschönen Zeit werden lassen. Wer erstmal gestochen wurde, dem drohen Symptome wie Fieber und Schüttelfrost. Daher gibt es hier einige Tipps, wie man einen Stich abhalten kann.

09.06.2017

Das 9. „Fest der Begegnung“ wird am kommenden Mittwoch, dem 14. Juni, auf dem Turnplatz in Wismar stattfinden.

10.06.2017

Drittes Kreuzfahrtschiff der Saison legt im Hafen an / Wasserschutzpolizei sorgt für Begleitschutz

10.06.2017

Kinder sind Ende Juli in Warin willkommen

10.06.2017
Anzeige