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Richtig Hände waschen: 30 entscheidende Sekunden

Wismar Richtig Hände waschen: 30 entscheidende Sekunden

Das Hanse-Klinikum Wismar schafft Bewusstsein bei Patienten, Mitarbeitern und Besuchern für vermeidbare Risiken

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Berater Adrian Deckert (l.) und Hygienefachkraft Anett Thede beraten Mitarbeiter auf der Station A2 des Hanse-Klinikums Wismar über die richtige Händedesinfektion.

Quelle: Beate Heidenreich

Wismar. Aktuellen Studien zufolge werden 80 Prozent aller Keime durch Hände übertragen. Bereits 30 Sekunden reichen jedoch aus, um sich wirkungsvoll vor Infektionen zu schützen.

„Je besser die Händedesinfektion, umso mehr sind unsere Patienten und Mitarbeiter vor Problemkeimen geschützt“, sagt Michael Jürgensen, Geschäftsführer des Sana Hanse-Klinikums Wismar. Die Sana Kliniken AG unterstützt die öffentlichkeitswirksamen Aktionen der Initiative „Aktion saubere Hände“ und will so ein Zeichen setzen.

Das Ziel ist es zu signalisieren, dass die Patientensicherheit eine entscheidende Rolle bei der medizinischen Versorgung einnimmt. Im Alltag begegnen wir Krankheitserregern überall: ob auf Türklinken, Haltegriffen oder Gegenständen — überall finden sich Erreger in Form von Viren und Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze. „Richtig eingesetzte Händedesinfektion hilft, die Gesundheit langfristig zu schützen“, ist Anett Thede, Hygienefachkraft des Klinikums, überzeugt.

Die Experten des Krankenhauses zeigten Patienten und Besuchern daher vor wenigen Tagen, wie man Hände wirkungsvoll desinfiziert. „Wasser allein genügt nicht. Um die Hände von Bakterien zu befreien, muss eine ausreichende Menge an Desinfektionsmittel verwendet werden“, unterstreicht Anett Thede. Und die müsse 30 Sekunden lang eingerieben werden, ansonsten könne das Mittel nicht vollständig wirken.

Zur besseren Demonstration konnten alle Teilnehmer ihre Hände unter eine sogenannte Schwarzlichtlampe halten, die anzeigt, welche Stellen der Hand zuvor desinfiziert wurden und wo es Schwachstellen gibt. Die Lampe zeigte auch an, wie viele Bakterien sich noch durch die Schutzhandschuhe mogeln können. Zudem demonstrierte ein Berater mithilfe eines Messgeräts, wie effektiv Desinfektionsmittel und Cremes die Haut über einer Fettschicht schützen.

Die Hygienefachkräfte befuhren an beiden Tagen mit ihren mobilen Ständen die einzelnen Stationen und Bereiche der Klinik und standen auch vor der Cafeteria, um alle Mitarbeiter zu erreichen. Ein Einblick in die wirkungsvolle Handhygiene erhielten nachmittags auch alle Besucher im Eingangsbereich des Krankenhauses. Die Hygieneexpertin zeigte sich am Ende zufrieden: „Wir hatten dieses Jahr eine sehr hohe Teilnehmerquote der Mitarbeiter und auch viele Besucher waren wirklich interessiert“, sagt Anett Thede erfreut.

Von Beate Heidenreich

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