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„Rollende Intensivstation“ für die Wache in Reinstorf

Reinstorf „Rollende Intensivstation“ für die Wache in Reinstorf

Der neue Rettungswagen kostet inklusive Technik mehr als 150 000 Euro / Retter können Patienten schnell und effektiv helfen

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Mathias Diederich (r.), Stellvertreter der Landrätin, übergibt den Schlüssel für den neuen Rettungswagen an Thomas Kügler (3. v. r.), hauptamtlicher Leiter der Rettungswache in Reinstorf. Mit dabei sind Küglers Stellvertreterin Anja Görke, der DRK-Rettungsdienstleiter Stefan Heusterberg und Florian Haug (v. l.), Leiter der Eigenbetriebes Rettungsdienst des Landkreises Nordwestmecklenburg. Fotos (3): Norbert Wiaterek

Reinstorf. Ein Schmuckstück mit viel Technik: Mathias Diederich (CDU), erster Stellvertreter der Landrätin, überreichte gestern den Schlüssel für einen neuen Rettungswagen an Thomas Kügler, den hauptamtlichen Leiter der Rettungswache in Reinstorf. Der Mercedes-Benz Sprinter ersetzt ein sechs Jahre altes Fahrzeug, das bereits 370000 Kilometer auf dem Tacho hat. „Der Rettungswagen wird turnusgemäß getauscht. Der Vorgänger freut sich, nun in Reserve gehen zu dürfen“, sagte Florian Haug, Leiter des Eigenbetriebes Rettungsdienst.

 

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Wir haben hier alles, was man braucht, um schwer- verletzte Pa- tienten schnell und optimal zu versorgen und sie dann in geeigneten Zentren abzugeben.“Dr. Andrea Amling, Rettungsdienst

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Wir sind für ein großes Gebiet zu- ständig. Dazu gehören auch Teile des Nach- barkreises Ludwigslust- Parchim und Autobahn- abschnitte.“Andree Klaut, Rettungswache Reinstorf

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Wir haben hier alles, was man braucht, um schwer- verletzte Pa- tienten schnell und optimal zu versorgen und sie dann in geeigneten Zentren abzugeben.“Dr. Andrea Amling, Rettungsdienst

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Wir sind für ein großes Gebiet zu- ständig. Dazu gehören auch Teile des Nach- barkreises Ludwigslust- Parchim und Autobahn- abschnitte.“Andree Klaut, Rettungswache Reinstorf

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Der Landkreis zahlte für den Rettungswagen 125000 Euro. Dazu kommt noch die Ausrüstung, deren Wert Mathias Diederich mit 25000 bis 30000 Euro bezifferte. Dr. Andrea Amling, ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes im Landkreis, freut sich über die „kleine rollende Intensivstation“. Neben einem Defibrillator der neuesten Generation inklusive Elektrokardiogramm sind unter anderem auch eine neue Absaugpumpe, mit der Atemwege freigemacht werden, eine Pumpe für Injektionen, ein Funkgerät und eine Trage mit Vakuummatratze, die mit bis zu 250 Kilo belastbar ist und im aufgebauten Zustand bis zu 180 Kilo trägt, an Bord. Ein Beatmungsgerät konnte aus dem Vorgängerfahrzeug übernommen werden. „Wir haben hier alles, was man braucht, um schwerverletzte Patienten schnell und optimal zu versorgen, sie zu transportieren und sie dann in geeigneten Zentren abzugeben“, so Amling. „Häufig müssen Verletzte in sehr kurzer Zeit im OP sein. Dann ist Diesel die beste Flüssigkeit.“

Diederich sprach mit Blick auf die hochwertige Ausrüstung des neuen Rettungswagens von einem „Ausstattungssprung“. Die neue Technik werde sich bei Einsätzen bemerkbar machen und helfen, Leben zu retten. „Die Freude ist wirklich groß“, betonte Kügler, bevor er das Blaulicht einschaltete.

Der Mercedes ist gelb lackiert und mit reflektierenden Streifen in der Farbe Orange dekoriert. „Die Farbe Gelb erhöht die passive Sichtbarkeit“, erläuterte Florian Haug. „Ich bin sicher, dass wir eine gute Qualität auf der Straße haben.“

Neben dem Rettungswagen, der rund um die Uhr einsatzbereit ist, ist in Reinstorf noch ein Krankentransportwagen stationiert. Der fährt montags bis freitags jeweils zwischen 8 und 16 Uhr. In der Rettungswache an der Neuklosteraner Straße arbeiten drei Notfallsanitäter, fünf Rettungsassistenten und vier Rettungssanitäter. Im vergangenen Jahr waren sie zu mehr als 1300 Einsätzen gerufen worden. „Wir sind für ein großes Gebiet zuständig“, berichtete der Rettungssanitäter und Fahrzeugbeauftragte Andree Klaut. „Es reicht von Neukloster und Warin bis in den Nachbarkreis nach Brüel und Sternberg. Teilweise fahren wir auch nach Wismar. Und wir sind für Teile der Autobahnen 14 und 20 zuständig.“

Norbert Wiaterek

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