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Rosige Zeiten für die Hansestadt

Wismar Rosige Zeiten für die Hansestadt

Wirtschaftsminister Glawe versprühte beim Neujahrsempfang der regionalen Wirtschaft Optimismus

Wismar. Als „Perle“ und „begehrten Industriestandort“ bezeichnete Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) die Hansestadt Wismar. Mehr als 100 Gäste folgten gestern Abend der Einladung zum 25. Neujahrsempfang der regionalen Wirtschaft in das Phantechnikum.

Glawe begann seine Rede mit Lobpreisungen: „Wismar hat nicht nur eine der besten Entwicklungen im Land aufzuweisen, sondern wurde kürzlich zu Recht für die schönste Innenstadt ausgezeichnet.“

Optimistisch blickte er auch in die Zukunft, wenn er von der Übernahme der Werft sprach. Mehr als 2200 Bewerbungen liegen Genting aktuell vor. „Sie stellen Zug um Zug neue Leute ein und sorgen dafür, dass die maritime Wirtschaft vor Ort und das Bruttoinlandsprodukt wachsen.“ Er rief die Hansestädter dazu auf, dringend weiter Wohnungen zu bauen, denn: „Sie werden mehr brauchen als Sie denken.“

Eine logistische Herausforderung sei es hingegen, die Werft so ansteuerungsfähig zu machen, dass es in der Stadt keine Staus gibt. Doch auch für dieses Problem seien bereits Lösungsvorschläge in Sicht.

Bei Sekt und Häppchen hörten die 102 Gäste des Neujahrsempfangs vom Unternehmernetzwerk „Mittwochsrunde“ und der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft (WWG) gern, dass die Arbeitslosenzahlen im Landkreis Nordwestmecklenburg mittlerweile bei nur 7,9 Prozent in den Wintermonaten liegen und 68 Prozent aller Unternehmer weiterhin gute Geschäfte erwarten. 20 Prozent gehen davon aus, dass sie in naher Zukunft neue Stellen schaffen können.

Der erste Sprecher der „Mittwochsrunde zu Wismar“, Uwe Steinhagen, sprach von einer Aufbruchstimmung an der Werft, „wie wir es nie für möglich gehalten hätten“. Kurz, aber eindringlich, riss er die Themen Integration und Flüchtlinge an und mahnte davor, die Geflohenen mit kritischen Blicken zu beäugen. „Die Mittwochsrunde hat zu ihrer Gründungszeit schon einmal bewiesen, dass wir integrieren können. Damals ging es darum, Vorurteile zwischen Ost- und Westdeutschen abzubauen. Deswegen bildete sich unser Verband vor 25 Jahren. Probleme werden nämlich nicht auf der Straße, sondern am Tisch gelöst“, sagte Steinhagen und erntete damit viel Zuspruch bei seinen Zuhörern.

Als der offizielle Teil beendet war, lag das Rederecht bei den Gästen. Harry Glawe forderte auf, Fragen zu stellen. Doch eine wirkliche Diskussion vor allen Gästen aus Wirtschaft und Ämtern wollte an diesem Abend nicht zustande kommen. „Wenn es keine Fragen gibt, geht es uns allen hervorragend“, schlussfolgerte Uwe Steinhagen daraus und schloss den Abend mit ebenso optimistischen Worten, mit denen er begonnen hatte. caro

OZ

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