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Saisonstart mit Schaufel und Eimer

Kühlungsborn/Insel Poel Saisonstart mit Schaufel und Eimer

Ostern werden die Strände Mecklenburgs zur Baustelle — beim ersten Sandburgen-Wettbewerb aller Seebäder.

Kühlungsborn. Raus mit den Strandkörben und fertig — nein, so soll es 2014 nicht laufen. Dieses Mal wollen die Seebäder entlang der Mecklenburger Küste gleich zum Auftakt der Saison ein richtiges Ausrufezeichen setzen. Und dafür werden die Strände zwischen Boltenhagen und Graal- Müritz einen Tag lang zur größten Baustelle des Nordens. Gemeinsam mit dem Verband Mecklenburgischer Ostseebäder (VMO) starten die Urlaubsorte den größten Sandburgen-Wettbewerb des Landes. Mitmachen kann jeder — Familien, Freunde, Firmen und natürlich auch Urlauber.

Startschuss für die große Buddelei im Sand ist am 19. April, Ostersonnabend.

„Wir wollten uns in diesem Jahr nicht auf Osterfeuer und Co. beschränken — sondern die ganze Region gleich mal in Schwung bringen“, sagt Anett Bierholz, die Geschäftsführerin des VMO mit Hauptsitz in Nienhagen. Bundesweit machen Boltenhagen und Poel, Rerik und Kühlungsborn, Bad Doberan, Nienhagen und Graal- Müritz nun Werbung für ihren großen Bau-Wettkampf am Strand. „Mecklenburgs Ostsee steht nunmal für weißen Strand zum Erholen und Spielen“, sagt auch Ulrich Langer, Chef des Touristik-Service Kühlungsborn (TSK). Und da es mit dem (Sonnen-)Baden selbst zum Osterfest noch nicht allzu weit her sein dürfte, setze die Küste halt auf das Thema „Spielen“. „Endlich ist es uns gelungen, dass alle Orte mal etwas gemeinsam auf die Beine stellen. Eine nette, witzige Aktion vor allem für Familien.“

Allein in Boltenhagen stehen für die Hobby-Handwerker fünf Kilometer Strand bereit: „Wir erwarten, dass wir mit dem Sandburgen- Wettbewerb tatsächlich noch mehr Gäste über Ostern zu uns locken“, sagt Katleen Herr, die Marketingleiterin in der Kurverwaltung. Und Janine Kuhnert von der Kurverwaltung der Insel Poel ergänzt: „Gemeinsam Aufsehen erregen — das ist der Grund, weshalb auch wir mitmachen.“

Dabei sieht es kurz vor Saison- Start schon jetzt richtig gut aus in den Ostseebädern: „Die Hotels sind bereits sehr gut gebucht. Viele Gastgeber haben schon jetzt eine Auslastung zwischen 80 und 90 Prozent erreicht“, heißt es seitens des VMO. „Und die letzten Lücken schließen sich auch noch. Die Wetter-Prognosen für Ostern stimmen ja schon mal . . .“ Mit einem Zuwachs von 4,6 Prozent auf insgesamt 7,6 Millionen Übernachtungen war 2013 an Mecklenburgs Ostsee das zweitbeste Urlaubsjahr der Geschichte. „Gerade weil wir den Menschen etwas bieten, werden wir von Jahr zu Jahr erfolgreicher“, so Bierholz.

Wer beim Sandburg-Wettbewerb mitmachen will, kann sich in den Kurverwaltungen und Tourist-Infos der Orte anmelden. „Ob allein, zu zweit oder als Team — es gibt bei uns keine Beschränkungen“, sagt die VMO-Chefin. Am Ende des Tages kürt eine Jury die Sieger in jedem Ort. „Eimer und Schaufel stellt bei uns ein Spielwaren-Laden zur Verfügung. Zudem gibt es Musik, Kinderanimation und nach der Siegerehrung das Osterfeuer“, heißt es aus Boltenhagen. Auch in Kühlungsborn wird beim Bauen Musik gespielt, in Graal-Müritz schaut zwischendurch der Osterhasen vorbei.

Auf Poel haben sich bereits die ersten Teams für den Wettkampf im Sand angemeldet: „Die Kurklinik will mit mehreren Mannschaften an den Start gehen“, verrät Janine Kuhnert. Und das älteste deutsche Seebad, Bad Doberans Ortsteil Heiligendamm, rüstet für die Sandburgen sogar nochmal richtig auf am Meer: „Wir lassen wir kurz vor Ostern neuen Sand auffahren“, verrät die Chefin der Tourist-Info in der Münsterstadt, Kerstin Morgenroth.Erst dann werden die fünf mal fünf Meter großen „Baustellen“ für die Teams eingerichtet. Medienpartner des Wettbewerbs ist die OSTSEE-ZEITUNG.

Der große Wettbewerb in allen Ostseebädern

5 Meter mal fünf Meter sind die Felder, auf denen sich die Teilnehmer des Sandburgen-Wettbewerbs austoben können.
Boltenhagen startet mit der Buddelei um 10 Uhr an der Seebrücke. Sieger-
ehrung ist um 15.30 Uhr.


Poel legt am Strand am Schwarzen Busch los. Allerdings erst um 11 Uhr. Vier Stunden haben die Teams dann Zeit.



Kühlungsborn hat den Wettbewerb auf den Nachmittag gelegt — in die Zeit von 14 bis 17 Uhr. Der Startschuss fällt am Strandaufgang Nummer zehn.


Heiligendamm fängt um 10 Uhr an.

Gebaut werden darf zwischen der
Seebrücke und Börgerende. Erlaubt sind nicht nur Burgen, sondern auch Sand-Figuren.



Rerik gibt den Startschuss um 11 Uhr an der Seebrücke.



Graal-Müritz verteilt ab 10.30 Uhr am DLRG-Turm Eimer und Schaufel. Um 15 Uhr ist Siegerehrung.
• Internet:
www.ostseeferien.de

 



Andreas Meyer

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