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Wismar Schiffsmodelle locken Besucher ins Wassertor
Mecklenburg Wismar Schiffsmodelle locken Besucher ins Wassertor
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00:01 19.04.2016
Modellbauer Horst Ludwig und seine „Navidad“. Gut zu erkennen sind die Größenverhältnisse und vor allem die aufwändig gestaltete Takelage. Quelle: Hans-Joachim Zeigert

Was gehört zur Eröffnung der zehnten Auflage der Schau der großen und kleinen Schiffsmodelle im Wassertor am Alten Hafen? Natürlich ein lautstarker Salutdonner, abgegeben der Situation entsprechend von einem Schiffsgeschütz in Miniaturausführung. Damit erfüllte der Wismarer Klaus Witkowski als Uniformierter des Wismarer Schützenvereins Hanse e.V. 1990 gleich drei Funktionen: Salutschütze, Mitglied des veranstaltenden Clubs Maritim und ausstellender Akteur. Sein Spezialgebiet ist der Nachbau deutscher Kriegsschiffe des Zweiten Weltkrieges, die er zudem in eigener Schauvitrine präsentiert.

Doch auch aus anderen Orten waren Modellbauer angereist, um bei diesem kleinen Ausstellungsjubiläum ihre eigenen Arbeiten zu präsentieren. Von Grevesmühlen über Tarnewitz bis Alt Meteln und Wittenförden reichten die Anfahrten der Akteure. „Damals war es nur ein Versuch, als wir im Jahre 2007 erstmals mit dieser Veranstaltung starteten“, erinnerte der Clubvorsitzende Michael Geist während der Begrüßung die Aussteller, Clubmitglieder und Besucher an den Anfang. Zu Letzteren gehörten unter anderem Detlef Lemke und seine Frau Claudia aus Barnekow. Er selbst besitzt und baut ebenfalls Schiffsmodelle. Gemeinsam waren sie gekommen, um beim Gespräch mit Vorstandsmitgliedern auszuloten, inwieweit hier ein Zusammengehen mit dem Club möglich ist. Insgesamt zwölf Aussteller sorgten mit ihrer Bereitschaft und ihrem Engagement dafür, dass diese kleine Modellschau mit mehr als 40 Exponaten zum Thema Marinegeschichte einmal mehr mit Leben erfüllt werden konnten. Zudem belebten maritime Gemälde und maritime Stickereien die Ausgestaltung.

Den aufwendigsten An- und Abtransport hat nach wie vor Horst Ludwig: Der Wendorfer brachte seine beiden mit Abstand größten Modelle zu Fuß auf einem zweirädrigen Wagen bis zum Wassertor.

Wer allein sein spanisches Linienschiff „Navidad“ als einstiges schweres Kriegsschiff — bestückt mit 128 Kanonen — vor sich sieht, dem wird schnell klar: Transport per Pkw schwierig, Anhänger geht schon gar nicht. Gut zwei Jahre baute der einstige Fahrensmann an diesem schwimmfähigen Modell, das sich per Ruderanlage und funkferngesteuert auf dem Wasser manövrieren lässt. „Damit auch der Schwerpunkt, bedingt durch die hohe Takelage ausreichend, tief liegt, wurde für den unteren Rumpfteil ein Stück Eisenbahnschwelle verwendet“, verrät der 77-jährige Wismarer Modellbauer.

Hans-Joachim Zeigert

OZ

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