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Wismar Schiffstaufe im „Poeler Kükennest“
Mecklenburg Wismar Schiffstaufe im „Poeler Kükennest“
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00:00 02.06.2016
Schiff ahoi! Nach der Taufe enterten die Kinder der Kita „Poeler Kükennest“ ihr neues Spielgerät „Arielle“. Quelle: Vanessa Kopp

„Ich wünsche dir immer eine Handbreit Sand unterm Kiel und Kinder, die gut auf dich aufpassen. Schiff ahoi!“ Die fünfjährige Johanna Wulff durfte gestern den Taufspruch für das neue Spielschiff „Arielle“ in der Kita „Poeler Kükennest“ sprechen. Passend dafür trug sie ein Kleid im Matrosenlook. Mit einer Wasserbombe wurde der feierliche Akt besiegelt. Nach dem Hissen der Flagge konnte das Schiff von den Kinder zum Klettern und Toben geentert werden.

7500 Euro hat die Anschaffung der „Arielle“ gekostet. 2000 Euro davon wurden von der Stiftung der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest übernommen. Insgesamt 13 Einrichtungen haben sich im vergangenen Jahr an der Aktion beteiligt. Die Förderung der Sparkassenstiftung wurde an drei Kitas im Landkreis verteilt, die am meisten Stimmen für sich sammeln konnten. Von insgesamt 11 857 Stimmen gingen 1656 an die Poeler – Platz eins. Vertreter der Sparkasse waren gestern bei der Schiffstaufe dabei und brachten den Kids zum Kindertag noch eine große Kiste voller Spielsachen mit.

„Wir haben ein Jahr lang gesammelt, bis wir das Geld zusammenhatten“, sagte die Leiterin Kerstin Köpnick. „Viele Initiativen kamen auch von den Eltern durch Kuchenverkauf oder ähnliche Aktionen.“ Das Schiff wurde aus Göttingen geliefert. „Erst wollten es Handwerker von der Insel bauen“, erzählte sie. „Aber der Lieferant, der es nun gebracht hat, ist eben spezialisiert dafür.“ Die „Arielle“

überzeugt durch Details. „Die eingebaute Tür ist so konstruiert, dass sich die Kinder ihre Finger nicht einklemmen können“, erklärte die Kita-Chefin. Alle Ecken sind abgerundet, alles ist kindgerecht – inklusive Kompass am Steuerrad. Und wie gefällt den Kleinen ihr Schiff? „Super!“, lautete das Fazit von Johannes. „Eigentlich gefällt mir alles. Aber am besten ist die Wackelbrücke.“ Für ein Klettergefühl wie bei echtem Seegang.

Vanessa Kopp

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