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Wismar Schloss Plüschow öffnet morgen seine Türen
Mecklenburg Wismar Schloss Plüschow öffnet morgen seine Türen
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00:01 22.04.2016

Im Künstlerhaus Schloss Plüschow geht es derzeit wieder international zu. Vier Kunststipendiatinnen aus vier Ländern wohnen seit dem 1. April in den großen Ateliers des Schlosses. Sie bleiben noch bis zum 1. Mai.

Mit Aya Imamura (33) aus Japan, Sigrid Krenner (31) aus dem österreichischen Linz, Karina Kueffner (34) aus der Oberpfalz und Kristin Herzog (66) aus Washington in den USA hat die Jury auch in diesem Frühjahr sehr unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten Aufenthaltsstipendien für Schloss Plüschow gewährt.

Gelegenheit, die vier Künstlerinnen sowie ihre Arbeiten und Projekte näher kennenzulernen, wird es am morgigen Sonnabend, dem 23. April, geben. Schloss Plüschow lädt zu einem Tag der offenen Tür, in der Zeit von 15 bis 18 Uhr. „Ich freue mich“, erklärt Miro Zahra, Künstlerhausleiterin, „dass auch unsere diesjährigen Stipendiatinnen große Lust darauf haben, Einheimische näher kennenzulernen und sich freuen, ihre Arbeitsweise zu präsentieren.“

Wer sich am Sonnabend nach Plüschow aufmacht, wird zarte bis kräftige Aquarelle der amerikanischen Malerin Kristin Herzog kennenlernen. Nach 40 Jahren im Beruf als Grafikdesignerin, erzählt sie, ist sie jetzt endlich in der Lage, ihrer eigentlichen Passion, dem Malen, ausschließlich zu folgen. „Ich male hauptsächlich mit Acryl- und Wasserfarben“, erklärt Herzog. Ihr Großvater stammt aus Hamburg.

Schon mit fünf Jahren war sie zum ersten Mal in Deutschland und fühlt sich speziell Norddeutschland eng verbunden. Herzog hat ihre gegenständlichen bis abstrakten Arbeiten in bereits über 75 Ausstellungen national und international gezeigt. Die Japanerin Aya Imamura, lebt in Berlin und Kyoto. Sie ist auch ansonsten viel in der Welt unterwegs — erst kürzlich hat sie sich für eine Weile in Schweden aufgehalten. Imamura weilt bereits zum zweiten Mal als Kunststipendiatin in Plüschow. Sie ist vorwiegend auf dem Gebiet der Druckgrafik, Fotografie und Mixed Media tätig. In Plüschow arbeitet sie an einem Projekt, dass sie Kaleidoskop nennt. Symbole und Metaphern der christlichen Ikonographie bearbeitet sie mithilfe digitaler Prozesse. Die österreichische Künstlerin Sigrid Krenner und Karina Kueffner aus Süddeutschland arbeiten auch konzeptionell — auf sehr unterschiedliche und eigene Weise. Kueffner, die Textildesign und freie Malerei studiert hat, arbeitet mit verschiedenen Materialien. „Ich interessiere mich besonders für Anordnungen, Flächenaufteilungen, geometrische Formen“, erzählt sie. „Sie dienen mir als Einstiegspunkt in meine Arbeit.“

Sigrid Krenner bezeichnet sich als „Wortesammlerin“. Sie stellt Worte und Fragmente von Sätzen in Zusammenhang mit bestimmten Bildern, Formen und Farben. Auf den Aufenthalt in Plüschow hat sie sich anhand alter Schlossromane vorbereitet, denen sie Worte entnimmt,um sie mit Bildern, die sie in Nordwestmecklenburg vorfindet, zu kombinieren.

Von Annett Meinke

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