Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Schnelles Internet: Werden die Städte abgehängt?

Schwerin/Wismar Schnelles Internet: Werden die Städte abgehängt?

Fördermittel fließen in ländlichen Raum. Pegel hofft auf Unternehmen.

Voriger Artikel
In guten wie in schlechten Zeiten
Nächster Artikel
Enge Kiste: Arbeitslosentreff platzt aus allen Nähten

Eine Kabeltrommel mit Leitungen für Breitbandkabel steht auf einer Baustelle.

Quelle: Carsten Rehder/dpa

Schwerin/Wismar. Nach dem Start der Digitalisierungs-Offensive im ländlichen Raum drohen die Städte in MV bei der Internetversorgung ins Hintertreffen zu geraten. Grund: Während dieses und nächstes Jahr 1,3 Milliarden Euro an Fördermitteln für den DSL-Ausbau in den ländlichen Gebieten bereitstehen, gehen die Städte leer aus.

Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD): „In der Tat wird der ländliche Raum, wenn wir dieses Programm abgeschlossen haben, schnelleres Internet haben als die Städte.“ Dieser Fall werde aber nur eintreten, „wenn die Städte sich bis dahin überhaupt nicht weiterentwickeln“. Pegel hofft, dass die Unternehmen, die Glasfaserkabel künftig rund um Stralsund, Greifswald, Rostock oder Wismar verlegen, „durchaus auf die Idee kommen, auch eine Glasfaserleitung mitten durch die Stadt zu ziehen“. MV hat von der Bundesregierung als einziges Bundesland 93 Bewilligungen für alle 93 beantragte Ausbauregionen erhalten. Durch den Glasfaserausbau werden in diesen ländlichen Gebieten technisch künftig Internet-Geschwindigkeiten bis zwei Gigabit möglich sein, bestätigte Reinhard Litty, Vize-Geschäftsführer des kommunalen Zweckverbandes für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung Rügen. Der Verband hat den Ausbau des Netzes auf der Insel selbst übernommen. In anderen Gebieten treibt die Telekom den Ausbau selbst voran und legt die Glasfaseranschlüsse teils kostenlos bis in die Häuser, so dass die Internet-Geschwindigkeit ungebremst bei den Menschen ankommt. Rund 800 Millionen Euro der insgesamt 1,3 Milliarden Euro, mit denen der Ausbau von der öffentlichen Hand unterstützt wird, stammen vom Bund.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Matthias Wißotzki, Hochschule Wismar

Matthias Wißotzki von der Hochschule Wismar erklärt, warum der Netzausbau so wichtig ist

mehr
Mehr aus Wismar
Verlagshaus Wismar

Mecklenburger Straße 28
23966 Wismar

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10.00-17.00 Uhr
Freitag 10.00-16.00 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Kerstin Schröder
E-Mail: wismar@ostsee-zeitung.de
Telefon: 0 38 41 / 415 65

Ticket- und Anzeigenverkauf: 03841 / 41550.

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist