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Schönberg: Unternehmergeist macht Schule

Schönberg Schönberg: Unternehmergeist macht Schule

Am Barlach-Gymnasium wechselt die Geschäftsführung von „Denkanstoß“ / Sie vermittelt Nachhilfeunterricht

Schönberg. Erst 15 Jahre alt und schon Geschäftsführer: Das ist Johannes Mathias Dittrich in Schönberg. Er leitet die Schülerfirma „Denkanstoß“. Der 16-jährige Yannick Schucker managt den Bereich Finanzen, die gleichaltrige Linda Ollmann das Marketing.

Am 22. Januar 2014 gründeten Neuntklässler des Ernst-Barlach-Gymnasiums die Firma „Denkanstoß“. Sie vermittelt gegen Gebühr Nachhilfeunterricht von Schülern für Schüler. Mittlerweile wurde die Firma mehrfach ausgezeichnet und spendete aus ihren erwirtschafteten Überschüssen Geld für den Förderverein des Gymnasiums und das Tierheim in Roggendorf.

Nun war ein Wechsel an der Spitze fällig, denn die Neuntklässler von 2014 werden bald die Schule verlassen. Zu den Nachfolgern sagt Schulleiter Frank Becker bei der offiziellen Übergabe: „Ich denke, ihr werdet es erfolgreich fortsetzen.“ Dem stimmt Schulsozialarbeiterin Liane Berndt zu. Sie sagt: „Ich hoffe, dass weiter so viel positives Feedback von den Eltern kommt.“

Was erhoffen sich die jungen Unternehmer von ihrer Engagement? Yannick Schucker, der am Ernst-Barlach-Gymnasium auch das Wahlpflichtfach „Jungunternehmerschule“ absolviert, antwortet: „Wir möchten Erfahrungen sammeln.“ Die könnten sie, erläutert Johannes Mathias Dittrich, vielleicht später in einem Unternehmen weiterführen.

Zurzeit unterrichten acht Schüler-Lehrer aus den Klassen zehn, elf und zwölf insgesamt rund zehn Schüler. Die Nachfrage ändert sich immer mal wieder, berichtet die bisherige Geschäftsführerin der Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Beeke Kunze. Ihr standen in der Geschäftsführung Svea-Kristin Andreasson und Lena Nöthlich zur Seite. Erste Geschäftsführerin in der Geschichte der Schülerfirma war Annika Dönges.

Frank Becker bedankte sich bei den ausscheidenden Mitgliedern der Geschäftsführung für die Arbeit, die sie geleistet haben, und bei Liane Berndt, die die jungen Unternehmerinnen betreut und als Schulsozialarbeiterin von der Awo Wismar beschäftigt wird. Unterstützung für „Denkanstoß“ leistet das „Bilse-Institut“, ein branchenübergreifender Bildungsdienstleister.

Was nehmen die jungen Geschäftsführerinnen mit fürs Leben? Beeke Kunze sagt: „Es ist eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Wir haben viel gelernt und sind auch menschlich gewachsen.“

Svea-Kristin Andreasson ergänzt: „Ich würde es wieder machen, wenn ich die Chance dazu hätte.“

Kontakt: sf-denkanstoss@web.de

Jürgen Lenz

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