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Schüler kickten im Sinne Sepp Herbergers

Wismar Schüler kickten im Sinne Sepp Herbergers

Jubel bei den „Listigen Seesternen“ und den „BVB Champions“: Die Viert- beziehungsweise Drittklässler von der Seeblick-Grundschule und der RudolfTarnow-Grundschule, beide in Wismar, gewannen gestern Mittag das jeweils mit 16 Mannschaften besetzte Turnier im Rahmen des vom Landesfußballverband (LFV) im Wismarer Wonnemar veranstalteten Sepp- Herberger-Tages.

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Siegerehrung nach dem Tarnow-Finale bei den dritten Klassen mit Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert. Fotos (5): Maik Freitag

Wismar. Als Erinnerung erhielten die Mädchen und Jungen Urkunden, einen Pokal und natürlich kleine Geschenke des Deutschen Fußball-Bundes.

Selbst Landrätin Birgit Hesse (SPD) war der Weg nicht zu weit, einmal vorbeizuschauen und den Knirpsen „Hallo“ zu sagen. Auch Wonnemar-Marketing-Leiterin Madlen Roggentin sowie Bundesliga-Schiedsrichter und LFV-Geschäftsführer Bastian Dankert machten mit, als der Ball für gut vier Stunden in den Tennishallen des Freizeitbades auf vier Feldern gleichzeitig rollte. Im Anschluss waren sie aktiv und spielten in einer Prominentenauswahl gegen die besten Fußballschüler des Tages.

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Siegerehrung nach dem Tarnow-Finale bei den dritten Klassen mit Bundesliga-Schiedsrichter Bastian Dankert. Fotos (5): Maik Freitag

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Doch nicht nur in einem Turnier versuchten die Knirpse, ihr Talent zur Geltung zu bringen. Auf dem letzten Drittel der Tennishalle fanden Geschicklichkeitsläufe statt und es war auch eine Torschusswand aufgebaut. Die mehr als 200 Mädchen und Jungen hatten die Gelegenheit, das Schulfußballabzeichen abzulegen. „Ich glaube, ich schaff‘ das“, meinte Mattis Medrow von der Freien Schule Wismar und dribbelte los. Links herum, rechts herum und der anschließende Schuss ins Tor war auch kein Problem. „Ich sagte doch, ich schaff‘ das“, sagte der Neunjährige stolz. Jetzt ist der Schüler, wie zahlreiche andere auch, im Besitz des Schulfußballabzeichens.

Im Sinne Herbergers gingen Mädchen und Jungen zum Teil in gemischten Mannschaften an den Start, um nach den Vorrundenspielen, die Achtel-, Viertel- und Halbfinals auszuspielen. Im Finale standen sich schließlich die beiden besten Mannschaften aller 16 Vorrundengegner gegenüber. Erst jetzt wurde klar, wer das Freizeitbad als Sieger verlassen würde. Die „Seesterne“ setzten sich in der Klassenstufe vier gegen die „Wilden Bälle“ aus Lübow durch, im Spiel um Platz drei siegten die „Mühlen-Soccer“ aus Dorf Mecklenburg gegen das „Panther-Team“ der Tarnow-Schule, die gleich mit 98 Schülern angereist war.

Im Finale der dritten Klassen besiegten die „BVB Champions“ (Tarnow) das Team „Tarnow-Blitz“, dritter wurde das Dorf Mecklenburger „Killerteam“ vor den „Schnellen Füchsen“ Lützow.

Sepp Herberger
Das Wirken von Sepp Herberger, der am 28. März 1897 als jüngstes von sechs Kindern im Mannheimer Arbeiterviertel Waldhof geboren wurde, reicht weit über die Zeit hinaus, in der er von 1936 bis 1964 die deutsche Nationalmannschaft formte und lenkte und 1954 mit der Weltmeisterschaft in der Schweiz, nur wenige Jahre nach einem Neuaufbau, seinen größten Triumph errang. Mit der Gründung der DFB-Stiftung Sepp Herberger zur Förderung und Entwicklung des Fußballsports sowie zur sozialen Betreuung von Fußballern in Not hatte ihm der Deutsche Fußball-Bund einen Monat vor seinem Tod am 27.

April 1977 einen Herzenswunsch erfüllt.

Maik Freitag

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