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Schulkapazitäten sollen erweitert werden

Grevesmühlen/Wismar Schulkapazitäten sollen erweitert werden

Die Wismarer Gymnasien platzen aus allen Nähten, im Umland sind Kapazitäten frei – und der Landkreis als Schulträger der Gymnasien steht vor einem Dilemma.

Grevesmühlen/Wismar. Die Wismarer Gymnasien platzen aus allen Nähten, im Umland sind Kapazitäten frei – und der Landkreis als Schulträger der Gymnasien steht vor einem Dilemma. Denn aufgrund der freien Schulwahl entscheiden sich Schüler aus dem Wismarer Umland immer wieder, ab der siebten Klasse in die Hansestadt zu wechseln. Statt in einer Stunde Busfahrt zu den Gymnasien nach Grevesmühlen oder Neukloster können sie die Wismarer Schulen, wie das Gerhart-Hauptmann- Gymnasium (GHG) oder das Geschwister-Scholl-Gymnasium, mit dem Fahrrad erreichen. Das Problem ist nur: Beide Einrichtungen haben keine freien Kapazitäten mehr.

 

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Karla Krüger

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Christian Albeck

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Der Landkreis plant nun, die zusätzlichen 21 Schüler, die sich für das Schuljahr 2016/17 in Wismar angemeldet haben, in einem Raum der Kreisvolkshochschule gegenüber dem GHG unterzubringen. Baulich gebe es derzeit keine andere Möglichkeit, teilte Landrätin Kerstin Weiss mit. Eine dauerhafte Lösung könne dies allerdings nicht sein, hieß es aus der Kreisverwaltung.

Einige Eltern hätten bereits mit Klage gedroht, sollten die Schüler nicht in Wismar aufgenommen werden, sagte Karla Krüger, Beigeordnete der Landrätin und zuständig für den Bildungsbereich.

Christian Albeck, stellvertretender Kreistagspräsident, mahnte in diesem Zusammenhang, dass man der freien Schulwahl auch gerecht werden müsse. „Wir haben mit der Kreisgebietsreform nichts gewonnen, wenn wir den Schülern vorschreiben, dass sie nicht nach Wismar wechseln können.“

M. Prochnow

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