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Schuss ins Auge: Urteilsspruch wird am Donnerstag erwartet

Schwerin/Tarnewitzerhagen Schuss ins Auge: Urteilsspruch wird am Donnerstag erwartet

Im Revisionsprozess um einen Überfall auf einen damals 19-Jährigen in einem Wohnwagen im Klützer Ortsteil Tarnewitzerhagen vor zwei Jahren sind gestern im Landgericht ...

Schwerin/Tarnewitzerhagen. Im Revisionsprozess um einen Überfall auf einen damals 19-Jährigen in einem Wohnwagen im Klützer Ortsteil Tarnewitzerhagen vor zwei Jahren sind gestern im Landgericht Schwerin die Plädoyers gesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hat für die drei Angeklagten aus Klütz Haftstrafen zwischen zweieinhalb und sechseinhalb Jahren gefordert. Sie waren im Januar 2015 in erster Instanz unter anderem wegen Körperverletzung zu zweieinhalb bis viereinhalb Jahren verurteilt worden. Das Opfer ging in den Widerspruch. Auch die Angeklagten hatten gegen das Urteil des Landgerichts Revision eingelegt. Der Bundesgerichtshof ließ die Revision zu.

Den drei Angeklagten wird vorgeworfen, unter Alkohol- und Drogeneinfluss den jungen Mann im Wohnwagen seines Vaters geschlagen und mit einem Luftgewehr auf ihn geschossen zu haben. Dabei traf einer der Angeklagten das linke Auge des Opfers. Dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft schloss sich auch die Nebenklage an, die auf das Schicksal des heute 22-Jährigen verwies. Das Opfer sei seit dem Vorfall arbeitslos, schwerbehindert und auf einem Auge blind.

Die drei Verteidiger stellten die Glaubhaftigkeit des Geschädigten infrage. In einigen Punkten habe das Opfer sogar gelogen. Sie forderten zwischen zwei und vier Jahren Haft und in einem Fall einen Freispruch. Die Urteile werden am Donnerstag erwartet.

OZ

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