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Wismar Schwitzen, schunkeln, Schiffe gucken
Mecklenburg Wismar Schwitzen, schunkeln, Schiffe gucken
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00:04 11.06.2018
Die Schiffe und die Fahrgeschäfte lockten zusammen mit Musik und Gemütlichkeit die Menschenmassen in den Hafen. Quelle: Fotos: Nicole Buchmann
Wismar

„Hopp hopp zum Aufwärmen!“, treibt York Scheuermann als Steuermann vom „Team Sparkasse“ seine Kollegen an, am Samstagvormittag auf der Westseite des Alten Hafens.

Wismarer Hafentage lockten viele Gäste in den Alten Hafen und an Bord der Traditionsschiffe

Während auf der anderen Seite die Spaßgeschäfte, Bühnen und Bierstände lockten, kamen die Akteure hier kräftig ins Schwitzen beim traditionellen Drachenbootrennen. „Eine teambildende Maßnahme im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge“, erzählte Ronny Lange, der sonst als Servicemitarbeiter in der Sparkasse am Friedenshof arbeitet.

20 Kollegen und der Steuermann zusammen in einem Drachenboot im direkten Zweikampf mit anderen Firmenteams aus der Region – das macht Laune. „Wir sind das erste Mal dabei und haben vorher sechsmal trainiert“, lacht Ronny Lange und verrät, dass das Training auch wirklich nötig war. „Wir werden auch immer besser!“ Ihre „Geheimwaffe“ sind die drei Mädels, die als besonders leichte Schlagfrauen den Takt vorgeben. So wie Tina Scheuermann, neun Jahre alt und sichtlich aufgeregt vor dem ersten Rennen. „Ich feure sie an, damit sie gewinnen“, verrät die junge Klavierspielerin – Taktgefühl hat sie also. Das half leider nicht – Platz 12 von 13. Aber davon lässt sich das Bankenteam nicht entmutigen. Gewonnen hat das Team von Pick Bau und bekam damit den vom Bürgerschaftspräsidenten Tilo Gundlack gestifteten Wanderpokal. „Zum vierten Mal in Folge, gefolgt von den Teams von Schottel, Egger und Lear“, weiß Organisator Jan Krause. Tilo Gundlack wird im kommenden Jahr einen neuen Wanderpokal stiften.

Erstmals wurde das Stand-up-Paddeln im Hafenbecken angeboten, und um genauso viel Spaß geht es beim Opti-Panic-Race, bei dem Erwachsene mit den für Kids gedachten „Optimisten“ segeln. Nur die teilnehmenden Traditionssegler werden bei der Fassregatta immer weniger. Vier Schiffe in vier verschiedenen Kategorien macht vier Sieger und viel Spaß.

Den hatten die „Sehleute“ an den Kaikanten. Der Wismarer Eddi Janssen lobte die für Wismar neuen Fahrgeschäfte, wie die „Bayern Wippe“ oder den „Salto Mortale“. „Die Kids fahren voll auf die neue kleine Achterbahn ab“, meinte er.

Die Gäste kommen inzwischen auch von weiter her zum Wismarer Hafenfest. „Wir sind die Gifhorner Ecke“, lachte Andreas Schulz (47) aus der Stadt bei Wolfsburg. Dank kollegialer Kontakte zu den Wismarer Egger-Mitarbeitern – auch in Gifhorn gibt es ein Werk – war er nun zum dritten Mal beim Hafenfest dabei. „Es ist ein Traum,wir kommen gerne nach Wismar“.

Mit Cocktails und starker Musik von „Störtebeker spielt Santiano“ genossen die Kollegen am Freitagabend die Sommernacht. Tagsüber war weniger los – zu warm, zu wenig Schatten, trotz der abwechslungsreichen Programme auf den beiden Bühnen. Auch die Wismarer Sängerin Cindy Wölke genoss das Musikprogramm und hofft, im nächsten Jahr mit ihrer Band „Leela Mare“ dort auftreten zu dürfen.

Nicole Hollatz

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