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Seifenblasen zum Drachenfest

Wismar Seifenblasen zum Drachenfest

Etwa 2500 Besucher kamen am Dienstag bei herrlichem Wetter in den Wismarer Bürgerpark. Bis zu 100 Drachen waren gleichzeitig in der Luft.

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Beim Drachenfest, das die Hansestadt Wismar mit der OSTSEE-ZEITUNG und dem Hansekontor veranstaltete, wurden die Besucher am Dienstag mit Seifenblasen empfangen.

Quelle: Sylvia Kartheuser

Wismar. Der Empfang beim Drachenfest im Bürgerpark ist ungewöhnlich: Seifenblasen. Sie umschweben die Besucher und scheinen überall auf dem Gelände zu sein. Woher sie kommen, ist nicht gleich auszumachen. Die Lösung findet sich gegenüber des Zelts vom Wismarer Drachenclub „De fleigend Fischköpp“: ein an einer Stange befestigter Drachen mit einer Seifenlaugeschale und einem Rad mit Löchern, aus denen der Wind die Seifenblasen pustet. „Ist doch schön so“, sagt Jürgen Zabel vom Wismarer Drachenclub.

DCX-Bild

Etwa 2500 Besucher kamen am Dienstag bei herrlichem Wetter in den Wismarer Bürgerpark. Bis zu 100 Drachen waren gleichzeitig in der Luft.

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Fliegende Kraken, Schmetterlinge und Katzen

Doch hauptsächlich geht es bei diesem Fest, das die Hansestadt Wismar mit der OSTSEE-ZEITUNG und dem Hansekontor veranstaltet, um die Drachen, die hoch in die Luft steigen. Drachenfreunde aus Schwerin, Rostock, Lübeck und Bad Doberan schicken ihre fliegenden Fabelwesen in die Luft. Rot, Gelb, Blau, Grün, Weiß, Schwarz – alle Farben sind dabei und alle möglichen Formen. Es reicht von der klassischen Drachenform bis zu Kraken, Schmetterlingen, Katzen und Hunden.

Zu viel Wind für den Adler

„Ich hätte ja gern meinen Adler steigen lassen, aber dafür ist der Wind zu stark“, sagt Dieter Linne. Der 67-Jährige aus Wiemersdorf in der Nähe von Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein baut seit 30 Jahren seine Drachen selbst. In Wismar ist er das erste Mal. „Ich hatte von Drachenfreunden schon einiges gehört – und ich bin begeistert.“ Das Gelände sei großartig, „und dass die Stadt uns den Park zur Verfügung stellt, ist einfach toll“, sagt Dieter Linne. Eben weil es so windig ist, lässt er einen kleineren Drachen steigen. Ständig hat er ihn im Auge. Doch dann passiert’s: der Drachen verfängt sich in einem kleinen Baum. Der Drachenfreund aus dem Kreis Segeberg nimmt es gelassen: „Ich wusste, dass mir heute so etwas passiert.“ Alles halb so schlimm. Einmal kurz am langen Drachenschwanz gezogen und das Flugobjekt ist wieder frei.

Fledermäuse auf Wange und Stirn

Claudia und Andreas Voß aus Grevesmühlen sind mit Tochter Hanna ebenfalls das erste Mal beim Drachenfest. „Wir haben davon in der OSTSEE-ZEITUNG gelesen, und weil das Wetter gut ist, sind wir hergefahren – und es gefällt uns sehr gut“, sagt Claudia Voß. Währenddessen lässt sich die fünfjährige Hanna im OZ-Zelt von Iris Hoffmann-Wiegand Fledermäuse auf Stirn und Wangen malen. Mutter Claudia lächelt: „Sie ist ein großer Halloween-Fan. Geister und Gespenster sind ihr Ding.“Auf den beiden Wiesen am Hauptweg herrscht auch abseits der Drachen buntes Treiben. Das Kindertheater Blumental bietet Puppentheater, die OZ-Hüpfburg, zwei Riesenrutschen und ein Karussell sind weitere Höhepunkte an diesem Tag, der nur einmal durch einen kurzen Regenschauer unterbrochen wird. „Alles in allem haben wir sicher wieder mehr als 2500 Besucher“, sagt André Kuchenbecker vom Hansekontor.2002 zur Landesgartenschau gab es das erste Drachenfest der Hansestadt. „Mittlerweile ist der 3. Oktober unser fester Termin“, sagt Jürgen Zabel.

Sylvia Kartheuser

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Beim Drachenfest der Hansestadt Wismar in Zusammenarbeit mit der OSTSEE-ZEITUNG und dem Hansekontor am Dienstag im Bürgerpark gingen sogar Tiere, wie diese Katze, in die Luft.

Etwa 100 bunte Drachen schaukelten am Dienstag auf einmal am Himmel im Wind. Das Drachenfest, das die Hansestadt Wismar in Zusammenarbeit mit der OSTSEE-ZEITUNG und dem Hansekontor veranstaltet, zog wieder einmal mehr als 2500 Besucher an.

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