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Wismar Seltener „Korallen“-Pilz: Wismarer findet Stachelbart
Mecklenburg Wismar Seltener „Korallen“-Pilz: Wismarer findet Stachelbart
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00:01 04.10.2017
Sieht aus wie eine Koralle: Torsten Pohley (65) zeigt seinen Pilzfund, einen ästigen Stachelbart. Quelle: Foto: Kerstin Schröder

Zeigt her, eure Körbchen! In der Wismarer Pilzberatungsstelle „Steinpilz“ bekommt Reinhold Krakow gerade viel zu sehen. Torsten Pohley hat einige Hallimasche mitgebracht – die ersten, die er in diesem Jahr gefunden hat. „Aber nicht die ersten an sich, denn die Hallimasch-Zeit hat am 28. September begonnen“, weiß Experte Krakow. Die Pilze seien essbar, wenn man sie lange genug erhitzt. Selten sind sie nicht, dafür ist es aber das, was Torsten Pohley noch im Körbchen hat: einen ästigen Stachelbart. Der Pilz des Jahres 2006 ist bizarr geformt, unendlich verzweigt und blendend weiß – und ähnelt so einer Südseekoralle. Gefunden hat ihn der 65-jährige Wismarer im Leonorenwald im Klützer Winkel. „Dort hat ein angestorbener Buchenstamm gelegen und daran wuchs der Pilz“, erzählt Pohley. Er weiß noch nicht, wie der Pilz schmeckt, aber bald . . .

ks

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