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Wismar Siegesserie des FC Schönberg gerissen
Mecklenburg Wismar Siegesserie des FC Schönberg gerissen
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00:05 15.05.2017
FCS-Torwart Jörg Hahnel (l.) musste wegen Rückenprobleme nach 36 Minuten ausgewechselt werden. Für ihn kam Kennet Kostmann. Quelle: Foto: Jens Upahl

Die Siegesserie der letzten Wochen (13 Punkte aus fünf Spielen) des FC Schönberg ist gestern Nachmittag gerissen. Die Maurinekicker verloren ihr letztes Auswärtsspiel in der Regionalliga bei Union Fürstenwalde nach packenden 90 Minuten vor 537 Zuschauern mit 3:5 und kassierten damit im sechsten Aufeinandertreffen mit dem Gegner die erste Niederlage.

Schönbergs Trainer Axel Rietentiet machte dafür vor allem zwei Aussetzer seiner Mannschaft als Ursache aus. Bereits in der 6. Minute brachte FSV-Kapitän Mlynarczyk, der vor dem Spiel offiziell verabschiedet wurde (er beendet seine Karriere) nach einem Freistoß aus der eigenen Hälfte die Gastgeber per Kopf in Führung.

Nach zehn Minuten fanden die Gäste dann ins Spiel und konnten nach Vorarbeit von Henry Haufe in der 17. Minute den Ausgleich von Lukas Scherff bejubeln. In der Folgezeit waren die Schönberger dem Führungstreffer näher als die Gastgeber. In der 21. und 29. Minute hatte Haufe zwei gute Möglichkeiten, ebenso in der 33. Minute. In dieser Phase traten bei Torhüter Jörg Hahnel Rückenprobleme auf, nach 36 Minuten ging es für ihn nicht mehr weiter. Kennet Kostmann rückte für ihn zwischen die Pfosten und musste gleich nach der ersten Aktion den Ball aus dem Netz holen. Erneut war es Mlynarczyk, der aus abseitsverdächtiger Position frei zum Kopfball gekommen war. Damit begann die zweite Schwächephase der Schönberger, denn in der 40. Minute waren die Gastgeber nach einer Flanke erneut per Kopf zum 3:1 erfolgreich und legten in der 43. Minute, als Kostmann unter einem Eckball hindurchflog, das 4:1 nach. Damit schien die Partie bereits entschieden, zumindest für die Fans der Gastgeber.

Doch sie hatten die Rechnung ohne die Gäste gemacht. Mit Beginn der zweiten Halbzeit drehten die Schönberger, die auf Daniel Halke (fünfmal Gelb) verzichten mussten, richtig auf. Bereits in der 46.

Minute verfehlte ein Schuss von Marcel Rausch das Tor nur knapp. Drei Minuten später vergab Eric Birkholz völlig frei das mögliche zweite Tor. In der 57. Minute fischte der beste Mann der Füstenwalder, Torhüter Bittner, einen Schuss von Leon Dippert aus dem Winkel. Zehn Minuten später bereitete der gerade eingewechselte Masami Okada das 2:4 von Henry Haufe vor. In der 77. Minute verwertete Haufe dann einen Eckball von Lukas Scherff zum 3:4. Nun löste Rietentiet die Vierer-Abwehrkette auf, beorderte Esdorf ins Sturmzentrum und setzte alles auf eine Karte. In der 90. Minute rettete der FSV-Keeper mit einer überragenden Parade gegen einen Schuss von Dippert seiner Elf den knappen Vorsprung.

Wenig Fingerspitzengefühl zeigte der Schiedsrichter dann in der Nachspielzeit, als er Niklas Tille nach einem harlosen Foul die Ampelkarte zeigte. Den an schließenden Freistoß versenkte der Ex- Schönberger Rico Gladrow direkt zum 5:3-Endstand.

„Wir haben die letzten zehn Minuten vor der Pause leider kläglich verteidigt und so mindestens einen Punkt verschenkt“, so Trainer Axel Rietentiet.

Thomas Groth

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