Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Skat-Pokal ziert jetzt Bürgermeisterbüro

Wismar Skat-Pokal ziert jetzt Bürgermeisterbüro

Deutschlands beste Skatspieler, die „Karo Buben“ aus Wismar, haben gestern ihre Trophäe — ein imposantes Holzmodell, auf dem die Quadriga vom Brandenburger Tor steht ...

Voriger Artikel
Skat-Asse übergaben Pokal an Bürgermeister
Nächster Artikel
„Alles rund ums Ei“ in Gägelow

Bürgermeister Thomas Beyer nimmt den Städtepokal von den Skatspielern Werner Skomski, Leo Riebschläger, Renate und Uwe Moldenhauer (v. l.) entgegen. Die imposante Trophäe zeigt die Quadriga vom Brandenburger Tor, ist etwa 50 mal 50 Zentimeter groß.

Quelle: Fotos: Haike Werfel

Wismar. Deutschlands beste Skatspieler, die „Karo Buben“ aus Wismar, haben gestern ihre Trophäe — ein imposantes Holzmodell, auf dem die Quadriga vom Brandenburger Tor steht — an Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) übergeben. Er war Schirmherr des 41. Deutschen Städtepokals, der am 7./8. November 2015 in Wismar stattfand. Bei diesem Wettbewerb hat der 1.

OZ-Bild

Deutschlands beste Skatspieler, die „Karo Buben“ aus Wismar, haben gestern ihre Trophäe — ein imposantes Holzmodell, auf dem die Quadriga vom Brandenburger Tor steht ...

Zur Bildergalerie

Skatclub Karo Bube Wismar alle übrigen Mannschaften ausgestochen. Und das zum wiederholten Mal. Denn Wismars Skat-Asse haben den Städtepokal zum zweiten Mal in Folge gewonnen.

Wohin mit solch einer großen Trophäe? Vor dieser Frage standen die „Karo Buben“ bereits vor einem Jahr. Ihren ersten Städtepokal — das gleiche Modell mit der Quadriga — übergaben die Skatspieler an Tilo Gundlack (SPD), den Präsidenten der Bürgerschaft, für dessen Büro im Rathaus. Damit wollten sie auch darauf aufmerksam machen, dass Wismar Austragungsort der Endrunde des nächsten Städtepokals sein wird. Das war, wie erwähnt, im vorigen Herbst.

Und da gelang dem Skatteam aus der Hansestadt die Titelverteidigung. An dem Erfolg waren Uwe „Molly“ Moldenhauer (60), Bernd Wedel (53), André Müller (45), Thomas Riebschläger (50), Werner Skomski (72), Mirko Paulikat (25), Tommy Wellnitz (23) und Maik Simon (49) beteiligt. Ferner gehörten die Ersatzspieler Renate Moldenhauer (59) und Rainer Bredemeier (59) zur Mannschaft.

„Ich bin sprachlos, einfach nur happy“, jubelte vor vier Monaten der 1. Vereinsvorsitzende Uwe Moldenhauer. „Wir haben es uns sehr gewünscht, den Titel zu verteidigen. Und es klappte.

Wahnsinn!“ Die „Karo Buben“ erzielten 42255 Punkte.

Bei der 41. Städtepokal-Endrunde war zwei Tage lang in der Markthalle am Alten Hafen in Wismar gespielt worden. 26 Mannschaften, die besten von über 90 aus dem gesamten Bundesgebiet, waren dabei. Aus Mecklenburg-Vorpommern hatten sich neben den „Karo Buben“ die „Peenebuben“ aus Wolgast, der Skatclub Hellberge aus Franzburg und die Rügener Skat-Asse aus Binz qualifiziert. Weitere Teams kamen aus BadenWürttemberg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

Alle Mannschaften hatten insgesamt fünf Serien mit je 48 Spielen zu absolvieren. Bis zuletzt war es spannend: Nach der vierten Runde gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Team aus dem Kreis Euskirchen, aus der Stadt Bad Oeynhausen (beide aus Nordrhein-Westfalen) und aus Wismar. Am Ende überreichte Peter Tripmaker, Präsident des Deutschen Skatverbandes, Silbermedaillen an Euskirchen (41121 Punkte). Platz drei ging an die Bad Oeynhausener (40689 Punkte).

Bester Skatspieler des Wismarer Clubs war der Grevesmühlener André Müller mit 6751 Punkten, gefolgt von Uwe Moldenhauer (5541) und Thomas Riebschläger (5487).

„Die Titelverteidigung war schwerer als der Sieg vor einem Jahr“, hatte Bernd Wedel erklärt. Am 11. November 2014 hatten die „Karo Buben“ in Floh-Seligenthal in Thüringen gewonnen und den Deutschen Städtepokal erstmals nach MV geholt.

Wird ihnen nun der Hattrick gelingen? „Wir sind stark genug, den Pokal wiederzuholen“, ist „Molly“ überzeugt. „Wir sind so eine Knallermannschaft!“ Am 5./6. November richtet der Skatclub die Endrunde des 42. Städtepokals aus. Gereizt, bedient und gestochen wird dann wieder in der Markthalle im Alten Hafen. Bürgermeister Thomas Beyer, der auch Skat spielen kann, hat erneut die Schirmherrschaft übernommen. Er und Kay Facklam vom Sponsor Sparkasse Mecklenburg-Nordwest wünschten dem Skatclub viel Erfolg.

Der Skatclub

Der SC Karo Bube e. V. wurde am 5. April 1990 gegründet. Er ist Mitglied im Deutschen Skatverband mit 26 000 Spielern, die in 1666 Vereinen in 13 Landesverbänden organisiert sind.

30 Frauen und Männer gehören dem Verein aktuell an. Jeden Montag treffen sie sich um 17.30 Uhr in der Cafeteria der Großen Stadtschule zum Training.

Der Skatclub ist in Mecklenburg-Vorpommern derzeit die Nummer eins, deutschlandweit steht er auf Platz 17.

Zahlreiche Landesmeistertitel im Einzel und in der Mannschaft sowie weitere Turniersiege haben die Wismarer bisher gewonnen. Seit 2015 spielen sie in der ersten Bundesliga.

Von Haike Werfel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wismar
Verlagshaus Wismar

Mecklenburger Straße 28
23966 Wismar

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10.00-17.00 Uhr
Freitag 10.00-16.00 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Kerstin Schröder
E-Mail: wismar@ostsee-zeitung.de
Telefon: 0 38 41 / 415 65

Ticket- und Anzeigenverkauf: 03841 / 41550.

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.