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Wismar So klappt es mit den Fotos beim Feuerwerk
Mecklenburg Wismar So klappt es mit den Fotos beim Feuerwerk
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10:54 27.07.2018
Feuerwerk beim Seebrückenfest in Bansin auf Usedom Quelle: Das Foto Henry Boehm
Wismar

Gute Feuerwerksfotos sind keine Zauberei, egal ob im Sommer bei den Festen oder zu Silvester. Im Sommer machen sie allerdings mehr Spaß, weil man sich die Finger nicht so abfriert! Das Geheimnis von Feuerwerksbildern ist die längere Belichtungszeit, um mehrere Raketen auf einem Bild zu bannen. Der Rest ist gute Vorbereitung und etwas Glück – man weiß ja selten vorher, was passiert.

Ein Stativ ist Pflicht, ein Weitwinkel vorteilhaft

Ein gutes Stativ ist Pflicht. Mit dem sucht man sich vorher einen guten Standplatz. Da helfen die Erfahrungen aus den Vorjahren oder der Blick, wo die anderen Fotografen stehen. Schön ist es immer, Architektur oder Menschen (oder beides!) neben den leuchtenden Mustern am Himmel mit aufs Bild zu bekommen. Falls die Kamera einen eingebauten Bildstabilisator hat, sollte man den dringend vorher ausschalten – der produziert mit Stativ Unschärfe, wo keine ist! Ruhig das „kurze“ Objektiv mit kleiner Brennweite nehmen, wir wollen ja viel sehen.

Die Belichtungszeit hängt auch vom Wind ab

Nun müssen wir manuell fokussieren (sprich: der Kamera sagen, wo sie scharf stellen soll) und manuell belichten. Letzteres geht nur im „M-Modus“ der Kamera, die Kamera wartet nun darauf, dass wir ihr sagen, welche Blende, welchen Iso-Wert und welche Zeit sie nutzen soll. Die Belichtungszeit ist etwas abhängig vom Wind – vier bis 30 Sekunden können es sein. Das ist auch abhängig vom persönlichen Geschmack – Ausprobieren und Verändern während des Feuerwerks sind dringend erlaubt! Die Blende sollte gut geschlossen sein, „Blende 8“ hilft nicht nur bei „Sonne lacht“. Iso 200 gibt bei vielen digitalen Kameras den besten Konstrastumfang, so dass man die Blende einfach als Stellgröße für ein gutes Restlicht nutzen kann.

Der Profi rädt zum Fernauslöser

Wer sich vorher noch nie an den M-Modus der Kamera gewagt hat, sollte all das vorher mal ausprobieren. Fernauslöser für die Bequemlichkeit und natürlich das Glas Wein für die Gemütlichkeit!

Nicole Hollatz

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