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Wismar So süß sind die neuen Bewohner im Wismarer Tierpark
Mecklenburg Wismar So süß sind die neuen Bewohner im Wismarer Tierpark
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16:22 16.05.2018
Alpaka-Hengst Charlie ist der neueste Bewohner im Tierpark Wismar. Quelle: Michaela Krohn
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Wismar

Braunes, flauschiges Fell und große Kulleraugen, die in einem markanten weißen Fleck eingerahmt sind – das ist Charlie, das neue Alpaka im Wismarer Tierpark (die OZ berichtete). Charlie stammt aus Greifswald und soll sein weiteres Leben in Wismar verbringen. Dafür ist sein Artgenosse Ronny von Wismar nach Greifswald umgezogen.

Charlie soll für Nachwuchs sorgen

So ein Tausch von Tieren sei nicht ungewöhnlich, kommentiert Tierpark-Mitarbeiterin Marina Welsch. „Damit frischen wir den Genpool auf und wollen Inzucht unter den Tieren vermeiden“, erklärt sie. Für Alpaka-Hengst Charlie heißt das: Er hat einen klaren Auftrag – er soll für Nachwuchs sorgen. Mehrmals im Jahr tauschen die Tierparks in Deutschland so ihre Tiere. „Wir stehen alle auf einer gemeinsamen Liste und schauen dann, wie wir einander aushelfen können“, sagt Marina Welsch.

Zehn Alpakas leben im Wismarer Tierpark

Die Alpakas teilen sich ein weitläufiges Gehege mit den Nandus. Ihnen sollte man zurzeit allerdings nicht unbedingt zu nahe kommen. „Sie sind gerade etwas aufgeregt. Das liegt am Frühjahr und der Paarungszeit“, erklärt Marina Welsch. Ursprünglich stammen Alpakas aus den südamerikanischen Anden. Die inzwischen domestizierte Kamelform wird überwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet. Die meisten Alpakas weltweit leben in Peru. Immerhin: Zehn sind im Wismarer Tierpark zu Hause. Die weiblichen Tiere mit ihrem dunklen, fast schwarzen Fell sind derzeit gut zu erkennen, da sie kürzlich geschoren wurden. Wie gut sie sich mit ihrem neuen Bewohner Charlie verstehen und ob es bald Alpaka-Fohlen gibt, wird sich zeigen.

Zuzug weiterer tierischer Bewohner geplant

Demnächst soll es übrigens weiteren Zuwachs im Wismarer Tierpark geben. „Wir bekommen noch ein Wisent aus dem Kölner Zoo“, sagt Tierpark-Mitarbeiterin Marina Welsch. Dieser Neuzugang habe aber nichts mit einem Tausch zu tun. „Eines unserer alten Tiere ist gestorben – an Altersschwäche. Und deswegen wollen wir nun wieder eines dazuholen.“

Auch sonst gibt es weitere neue Bewohner im Wismarer Tierpark. Nachwuchs gibt es zum Beispiel bei den Mufflons, eine Art der Wildschafe. Drei Lämmer stolzieren derzeit im Gehege umher – noch dicht bei den Müttern. Sie sind erst ein paar Wochen alt und erkunden zurzeit die Welt.

Auch bei den Hausschafen gab es bereits Nachwuchs, ebenso wie bei den Ziegen.Zudem sind kleine, flauschig-gelbe Gänseküken geschlüpft. Insgesamt leben rund 300 Tiere in rund 50 Formen im Wismarer Tierpark. Der Park ist von März bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Michaela Krohn

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