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Solarpark entsteht bei Krassow

Zurow Solarpark entsteht bei Krassow

Auf einer ehemaligen Kiesabbaufläche an der Autobahn 20 wird im Frühjahr eine Fotovoltaikanlage errichtet. 35 788 Module sollen zwischen Zurow und Wismar auf einem 26 Hektar großen Areal aufgestellt werden — auf einer Fläche also, die etwa 26 Fußballfelder umfasst.

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Auf einer ehemaligen Kiesabbaufl�che bei Krassow entsteht ein Solarpark.

Quelle: Ulrike Oehlers

Zurow. „Die Module sind einen Meter mal 50 Zentimeter groß. Sie werden auf Ständer gestellt. Die maximale Höhe wird 2,90 Meter sein, die niedrigste etwa 70 Zentimeter“, beschreibt Roland Erhardt, Projektleiter bei der F & S solar concept GmbH, das Vorhaben, das zwölf Millionen Euro kosten soll.

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Den Großteil der Ausgleichs- maßnahmen erbringen wir im Biosphärenreser- vat Schaalsee.“Planer Martin Hufmann

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„Die Kiesschuttgrube auf der westlichen Seite wurde bereits eingeebnet. Jetzt ebnen wir die andere Grube“, fügt er hinzu. Sein Unternehmen habe die Fläche für 20 Jahre von der Kiesgewinnungsgesellschaft Lienshöft Pokrent gepachtet, „wenn‘s geht, mit zweimal fünf Jahren Verlängerung“, so Erhardt. Das hänge aber auch von den Rahmenbedingungen für Solarstrom in 20 Jahren ab. Derzeit wird diese Form der Energiegewinnung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. „Ich rechne damit, dass die Anlage bis April, spätestens Mai gebaut ist, sodass ab Mai eingespeist werden kann“, sagt der Projektleiter. Die Gemeindevertreter hatten die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Projekt geschaffen. In ihrer jüngsten Sitzung fassten sie den Abwägungs- und Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan „Solarpark Krassow/Schmakentin“ und stimmten dem städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde und dem Investor zu, in dem sich die F & S solar concept zur Übernahme der Planungskosten verpflichtet. Das in Euskirchen ansässige Unternehmen betreibt nach Auskunft Erhardts in MV über fünf Fotovoltaikanlagen, deutschlandweit mehr als 50.

„Wir bringen eine Leistung von rund 400 Megawatt ins Netz.“ Die Anlage bei Zurow soll weitere rund zehn Megawatt beisteuern. „Damit können mehr als 10 000 Haushalte versorgt werden.“

„Ein Teil der erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen wird im Plangebiet erbracht“, ergänzt Planer Martin Hufmann von der Wismarer Stadt- und Regionalplanung Partnerschaftsgesellschaft. „Den überwiegenden Teil der Ausgleichsmaßnahmen erbringen wir jedoch im Biosphärenreservat Schaalsee.“

Ulrike Oehlers

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Auf einer ehemaligen Kiesabbaufl�che bei Krassow entsteht ein Solarpark.

Auf einem 26 Hektar großen Areal zwischen Zurow und Wismar (Nordwestmecklenburg) wird im Frühjahr eine Photovoltaikanlage errichtet.

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