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Soldaten, marsch! Wismar ist wieder schwedisch

Wismar Soldaten, marsch! Wismar ist wieder schwedisch

Bis Sonntag feiert die Hansestadt / Historische Kämpfe werden vor dem Rathaus nachgestellt / Bis zu 100 000 Besucher erwartet

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Nach erfolgreicher Schlacht gegen die Dänen ziehen die schwedischen Soldaten wieder zurück ins Feldlager. Die militärkulturhistorischen Vereine stellen eine Szene aus dem 17. Jahrhundert nach – heute um 15.30 Uhr und morgen um 13.30 Uhr vor dem Rathaus zu sehen.

Quelle: Fotos: Vanessa Kopp (4)

Wismar. 12 Uhr. Die Glocken des Marienkirchturms läuten. Ein Trommler kündigt die schwedischen Truppen an. Nebel wabert über den Rathausvorplatz. Die Schlacht beginnt! Zum 17. Mal feiert die Stadt Wismar das Schwedenfest und erinnert damit an die Zeit unter blau-gelber Flagge. Traditionell stellen die militärkulturhistorischen Vereine aus Schweden Schlachten nach und beziehen ihr Feldlager.

OZ-Bild

Bis Sonntag feiert die Hansestadt / Historische Kämpfe werden vor dem Rathaus nachgestellt / Bis zu 100 000 Besucher erwartet

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Lassen Sie uns ein kunterbuntes und wunderschönes Schwedenfest feiern.“Bürgermeister

Thomas Beyer (SPD)

„Wir bringen stets andere Vereine mit nach Wismar“, erklärt Christian Weibull, Generalsekretär der Vereine aus Schweden. In diesem Jahr nehmen Soldaten aus Göteborg die Besucher mit ins 17.

Jahrhundert, die Zeit der Karoliner. Der 74-Jährige, der seit 2003 zum Schwedenfest reist, kommentiert das Kampfgeschehen. „Artillerie, vorwärts!“, lautet sein Kommando, bevor die schweren Kanonen in Position gebracht werden. Die Feinde, gegen die die blau-gelben Soldaten mit Uniformen aus Elchsleder kämpfen, sind die Dänen.

Bei den Zuschauern macht das Spektakel Eindruck. „Die Kanonen und die Musketen fand ich toll“, sagt Ben Kubik aus dem hessischen Mainz. Gemeinsam mit seinen Eltern Kathrin und Janis sowie dem kleinen Bruder Egon besucht der Elfjährige das Fest. „Wir sind derzeit in Beckerwitz zum Urlaub“, erzählt Janis Kubik. „Dass Wismar schwedisch war, wussten wir vorher nicht. Wir haben uns die letzten Tage belesen. Das ist sehr spannend. Und durch die Schaukämpfe auch für die Kinder interessant.“

Neben Historischem gibt es auch Kulinarisches auf dem Marktplatz. Maik Pegel und seine Frau Katrin probieren ihre erste Tunnbrödsrulle – ein schwedischer Hotdog im Wrap mit Kartoffelbrei. „Schmeckt sehr lecker“, so das Fazit der beiden. „Auf jeden Fall mal was anderes.“ Die Familie wohnt in der Nähe von Schwerin und kommt immer wieder gern zum Schwedenfest. So wie Lisa Rossi und Bengt-Göran Grönlund. Die beiden Schweden sind Teil des Feldlagers und sind sich einig: „Jeder, der einmal hier war, der kommt wieder!“

• Das Programm zum Fest finden Sie auf www.schwedenfest-wismar.de

Vanessa Kopp

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