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11. Reitturnier startet in Oberhof

Oberhof 11. Reitturnier startet in Oberhof

Beim Pferdesportverein Blau-Weiß sind mehr als 400 Nennungen eingegangen.

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Nele und Tim Schimanski aus Klütz starten im Führzügelwettbewerb.

Quelle: kr

Oberhof. Morgen ist es wieder so weit: Der Pferdesportverein Blau-Weiß Oberhof organisiert die 11. Auflage des Oberhofer Dressur- und Springturniers. Für viele Reiter aus der Region Nordwestmecklenburg, die fast jedes Wochenende an einem Turnier teilnehmen, ist diese Veranstaltung ein Turnier wie jedes andere auch. Dies gilt aber nicht für Nele und Tim Schimanski aus Klütz. Die neunjährigen Zwillinge kommen seit drei Jahren einmal die Woche zum Reiten nach Oberhof. Nach der Premiere im vergangenen Jahr nehmen sie auch dieses Mal wieder am Turnier teil und starten im Führzügelwettbewerb. Hierbei wird das Pferd von einer weiteren Person, zum Beispiel den Eltern, geführt und das reiterliche Können der Kinder wird durch die Wertungsrichter benotet.

Sportlicher Höhepunkt des Jahres ist das Oberhofer Reitturnier aber auch für 19 weitere Vereinskinder im Alter bis 16 Jahre. Im vergangenen Jahr haben sie mit ihren Pferden jede Woche hart trainiert und Lektionen einstudiert, um am Turniertag erfolgreich im Einfachen Reiterwettbewerb oder in der E-Dressur abzuschneiden und somit ihren großen Vorbildern nachzueifern. Neben den Oberhofer Reitern starten weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus anderen Reitvereinen der Region.

Mit der Zahl der Nennungen zeigt sich der Vorsitzende des Oberhofer Pferdesportvereins, Frank Rudolph, sehr zufrieden: „Mehr als 400 Nennungen sind bei uns eingegangen und circa 300 Pferde werden an den Start gehen. Damit werden wir mehr Starts haben als im Jubiläumsjahr 2012.“ Los geht es morgen um 7.30 Uhr auf dem Springplatz mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A. Den Anfang im Dressurviereck machen um 8 Uhr die Nachwuchsreiter mit einer E-Dressur. Richtig spannend wird es ab 14 Uhr, wenn zunächst ein L-Springen mit Stechen und ab 16.15 Uhr die Hauptprüfung des Tages, ein Springen der mittelschweren Klasse mit Siegerrunde, ausgetragen wird. Die Reiter-Pferdpaare müssen in dieser Prüfung Sprünge absolvieren, die bis zu 1,25 m hoch und tief sind. Etwas weniger aufregend, aber genauso spannend verläuft der Nachmittag im Dressurviereck, wenn dort um 15.15 Uhr mit der L-Dressur die wichtigste Prüfung des Tages gestartet wird. Der Turniertag klingt am Abend mit einem zünftigen Reiterball im Festzelt auf dem Reitplatz aus.

 

kr

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