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111 Jahre Fußball in Neukloster

Neukloster 111 Jahre Fußball in Neukloster

Viele ehemalige Spieler und Trainer des VfL Blau-Weiß blickten beim Treffen auf die gemeinsame Zeit zurück

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Ehemalige Trainer und Spieler des VfL Blau-Weiß Neukloster auf der Treppe vor dem Vereinsgebäude. Fotos (4): Kerstin Erz

Neukloster. „Es ist richtig schön, sich wieder mal zu treffen und auszutauschen. Verbindet uns doch keine 111, aber doch etliche Jahrzehnte Fußball in Neukloster“, so Hans-Joachim Jantzen, der einstige Vorsitzende des VfL Blau-Weiß Neukloster und Fußballtrainer. Die Abteilung Fußball des VfL feierte mit vielen ehemaligen Spielern und Trainern „111 Jahre Fußball in Neukloster“. Eingeladen waren Kicker, die von 1984 bis 1990 unter Trainer Jantzen sowie von 1990 bis 1994 unter den Trainern Luplow, Pügge, Woitkowitz und Schröder spielten.

OZ-Bild

Viele ehemalige Spieler und Trainer des VfL Blau-Weiß blickten beim Treffen auf die gemeinsame Zeit zurück

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Wolfgang Luplow, heute 67 Jahre alt, zählte mit zu den hervorragenden Trainern aus der Zeit von 1990 bis 1997/98. Unter ihm stieg die 1. Männermannschaft in die Bezirksliga auf. „Ich habe vorher viele Jahre in Wismar gespielt. Hier in Neukloster hatte ich überhaupt keine Probleme, habe wirklich gerne die Jungs trainiert. Man muss sie charakterlich einschätzen und darauf eingehen können, dann harmonisiert die Sache“, sagte Luplow. „Das war natürlich nicht einfach, den die Jungs waren alle so 17, 18 Jahre jung. Aber wir waren eine geschlossene Mannschaft und dadurch erfolgreich.“ Gerhard Zigann war mit seinen 72 Jahren der Älteste dieser Runde. Vom 10. bis zum 50. Lebensjahr hat der alteingesessene Neuklosteraner hier Fußball gespielt. Davon war er 20 Jahre lang als Trainer aktiv und hatte den Nachwuchs trainiert und bis in die 1. Männermannschaft begleitet. „Das heißt, ich habe mit den Achtjährigen angefangen und mit den 18-jährigen aufgehört“, erzählte er. „Das eigentlich erst nur, weil mein Sohn mit dabei war. Der war zwar zeitweise, vor allem als 17-, 18-Jähriger nicht so begeistert, aber geschadet hat es ihm nicht.“ Mit 33 Jahren habe er aufgehört, als Trainer zu arbeiten, sei dann erst in die Altherren-Mannschaft als Spieler eingestiegen und mit 40 Jahren noch mal zurück in die 1. Männermannschaft, bis er 48 Jahre alt war. „Da habe ich mit den Jungen noch gut mitgehalten. Aber aus gesundheitlichen Gründen kann ich leider heute keinen Sport mehr treiben.“

Letzteres war auch der Grund, warum das geplante Spiel der Ehemaligen ausfallen musste. Denn auch Matthias Becker (42) kann aufgrund einer Operation heute nur noch beim Fußball zuschauen. Er fing mit sechs Jahren an, Fußball zu spielen, damals unter Wolfgang Pügge. „1990 bin ich dann mit ihm auch in die 1. Männermannschaft eingestiegen. Zum Schluss haben wir in der Landesliga unter René

Cebulla gespielt“, erzählte er. „Mit 32 habe ich dann ein Haus gebaut und wenn Familie da ist, fehlt einem die Zeit für Fußball. Mein Sohn Matze ist heute sechs Jahre alt und hat schon angefangen, bei Peter Woitkowitz zu trainieren.“ Und vielleicht wird ja Matze Becker mit 45 Jahren auch ein Trainer sein und dann die nächsten Ehemaligen zu „150 Jahre Fußball in Neukloster“ einladen.

Kerstin Erz

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