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180 Reiter nehmen Blowatz in Beschlag

Blowatz 180 Reiter nehmen Blowatz in Beschlag

In der kommenden Woche findet das 41. Reit-, Spring- und Fahrturnier statt / Das Championat steht am Sonnabend auf dem Programm

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Die Macher des 41. Reit-, Spring- und und Fahrturniers in Blowatz: Ingo Meißner, Joachim Lenschow, Anja Meißner (v. l.), hier mit Reiter Philipp Makowei.

Quelle: Jutta Wego

Blowatz. Die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Blowatz bereiten sich auf das 41. Reit-, Spring- und Fahrturnier vor. Am 13. Juli, im Rahmen eines sogenannten Springpferdetages, und nach einem Tag Pause vom 15. bis 17. Juli, nehmen 180 Reiter das 1100-Seelen-Dorf in Beschlag. Hinter den Kulissen ist die Turnierleitung um Ingo Meißner und Joachim Lenschow emsig am Wirbeln, um alles vorzubereiten. „Die Wirtschaft zieht wieder gut mit, die Förderer, Mäzene und Sponsoren der letzten Jahre sind uns auch in diesem Jahr treu geblieben“, verrät Joachim Lenschow, der sich in besonderer Weise um dieses Klientel kümmert, ohne das eine Großveranstaltung wie die in Blowatz nicht durchführbar wäre. „Wir haben zwar einige Nennungen weniger als im Vorjahr, aber dennoch ein insgesamt gutes Ergebnis mit leistungsstarken Reitern und Fahrern“, ergänzt Ingo Meißner, der allerdings nicht ganz versteht, warum es ausgerechnet im Fahren weniger Nennungen sind, wo es doch so wenig Fahrturniere im Land gibt. Der Turnierleiter bietet den Fahrern im Land an, dass sie noch bis zum Turnierbeginn nachnennen können.

Die Ausschreibung enthält zehn Fahrprüfungen, unter denen sich drei Kombinierte Prüfungen aus Dressur und Hindernisfahren befinden. Während die Ein- und Zweispänner in Klasse A fahren, absolvieren die Vierspänner M-Prüfungen und zusätzlich gibt es einen interessanten Stafetten-Hindernis-Fahr-Wettbewerb. Neun Dressurprüfungen werden von Klasse E bis S geritten. Die S-Dressur enthält immerhin 19 Nennungen. 21 Springprüfungen sorgen für Kurzweil auf dem Springplatz. Sieben sind allein in den Klassen M und S ausgeschrieben. Das S-Springen am Samstag ist eine Qualifikationsprüfung zum „W.

Seineke Partner Pferd Cup“ dessen Finale beim Weltcup-Turnier im Januar 2017 in Leipzig ausgetragen wird. Der Große Preis am Sonntag ist mit Stechen ausgeschrieben.

Besonders interessant ist das „Championat von Blowatz“ am Sonnabend. Für das Zeitspringen Klasse M auf Zwei-Sterne-Niveau mit Siegerpreis qualifizieren sich acht Reiter aus dem vorangegangenen M-Springen, zusätzlich zwei Reiter mit einer Wildcard. In diesem Zeitspringen mit zwei Umläufen kann jeder Reiter einen beliebigen Sprung erhöhen. Für jeden fehlerfrei überwundenen erhöhten Sprung des betreffenden Reiters gehen 30 Euro in den Topf des Siegerpreises. Maximal 420 Euro zusätzlich zum Preisgeld kann der Sieger somit einstreichen. Rasant geht es in der Regel am Sonntag auch beim Stafetten-Hindernis-Fahr-Wettbewerb mit Geländehindernissen zu.

Zahlreiche Spitzenreiter unseres Landes haben für das Turnier in Blowatz gemeldet. So ist die Poeler Crew mit André Plath und Tochter Lilli sowie mit Christoph Lanske, Rene Rückert und Ramona Schilloks vertreten. Eine starke Abordnung, an der Spitze Thomas Kleis, Birthe und Philipp Makowei sowie Michael Nagel, kommt aus Gadebusch. Ständiger Gast und vielfacher Sieger in den Vorjahren ist Jörg Möller aus Garlitz, der wieder dabei ist. Dazu kommen etliche Reiter aus westlichen Bundesländern, unter anderem Andrea Hartlef (Elmlohe/Niedersachsen) und die Schleswig-Holsteiner Hauke Kaack (Neuengörs) und Carsten Thiesing (Hof Heitholm).

Franz Wego

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