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Angreifer Clemens Lange trifft nach Belieben

Schönberg Angreifer Clemens Lange trifft nach Belieben

FC Anker will morgen (14 Uhr) gegen Schöneiche an den 8:0-Kantersieg beim BSV Hürtükel zum Rückrundenstart anknüpfen / Neuzugang Andriychenko vor Debüt

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Will auch morgen gegen Schöneiche wieder seinen Torinstikt beweisen: Clemens Lange.

Quelle: A. Knothe

Schönberg. Mit einem in dieser Höhe völlig unerwarteten 8:0-Auswärtssieg beim BSV Hürtürkel war der FC Anker Wismar am letzten Sonntag in die Rückrunde der NOFV-Oberliga Nord gestartet. Traumhaft dabei der Torehunger von Clemens Lage, der das Leder gleich fünfmal im Berliner Tor versenkte.

Der Erfolg der Hansestädter in den letzten drei Jahren hat aber mehrere Namen: Dinalo Adigo, Benjamin Heskamp, Philipp Unversucht, Fabian Bröcker und eben Clemens Lange. Adigo hat nach seinem „Amtsantritt“ am 11. März 2013 um diese Achse ein starkes Team zusammengestellt. Während Keeper Heskamp und Abwehrchef Unversucht das eigene Tor sauber halten sollen, sind Mannschaftskapitän Bröcker und Lange für das Toreschießen zuständig. Und beide haben dabei eine tolle Serie für den FC Anker hingelegt. Während Bröcker in seinen bisher 201 Punktspielen für die Hansestädter 110 Treffer erzielen konnte (69 in der Verbandsliga und 41 in der Oberliga) gehen 70 Treffer auf das Konto von „Linge“. Aber der Clou an dieser Statistik ist die Tatsache, das der Wismarer Goalgetter das in 69 Spielen geschafft hat.

Der am 23. April 1986 in Rostock geborene und 1,89 Meter große Angreifer liegt damit in der Torjägerliste des FC Anker Wismar hinter Fabian Bröcker und Jörg Nechels (95) auf Platz Drei. Er spielte früher u.a. für den FC Hansa Rostock II, den FC St. Pauli, den VfB Lübeck, den SV Babelsberg und den Torgelower SV. Alle Vereine schätzten seinen Torjägerinstinkt, den er nun nach seinem Wechsel im Sommer 2012 in Wismar beweist. Auch in den Testspielen konnte Lange seine Torjägerqualität in der Winterpause wieder unter Beweis stellen, denn in den vier Testspielen traf er sieben Mal.

Morgen werden er und seine Mitstreiter auch wieder gefordert sein, wenn von Schiedsrichter Sirko Müke (Schönebeck) um 14 Uhr die erste Heimpartie im neuen Jahr gegen Germania Schöneiche angepfiffen wird. Die Randberliner stehen nach dem ersten Spieltag mit leeren Händen da, denn trotz einer guten spielerischen Leistung unterlagen sie auf eigenem Platz dem Malchower SV mit 0:1-Toren. Die Gesamtbilanz des Ankerteams gegen die Germanen ist bisher leicht positiv, denn in den fünf bisherigen Punktspielen konnte die Ankercrew zweimal erfolgreich bleiben und zwei Remis verbuchen. Im Spieljahr 2010/11 gab es in Wismar ein 0:0-Unentschieden, im folgenden Spieljahr setzten sich die Hansestädter mit 3:0-Toren durch. Neben Bröcker sind aus der damaligen Elf noch Philipp Ostrowitzki (er feierte am Dienstag seinen 25. Geburtstag) und Sebastian Schiewe dabei.

„Den Sieg bei Hürtürkel dürfen wir nicht überbewerten, denn mit der Germania erwarten wir einen deutlich schwereren Brocken. Wir haben das Hinspiel durch ein Tor von Lange mit 1:0 gewonnen und wenn wir auch das Rückspiel erfolgreich gestalten, bin ich natürlich zufrieden. Ein Selbstgänger wird die Partie auf keinen Fall“, weißt Ankertrainer Adigo auf die Schwere der Aufgabe hin.

Personell hat Adigo aber einige Probleme, denn mit Philipp Unversucht (Rippenprellung) und Marco Bode (studienbedingt) fallen ihm zwei Abwehrspieler aus. Zudem fehlen Sebastian Schiewe (berufsbedingt) und Dennis Martens, der nach seiner langwierigen Verletzung noch nicht richtig fit ist. Zum ersten Mal steht ihm diesmal aber Yuriy Andriychenko zur Verfügung. Der aus Bergisch-Gladbach nach Wismar gewechselte Abwehrspieler erhielt in dieser Woche seine Spielberechtigung.

Gegen Viktoria Berlin beginnen für FC 95 am Sonntag die „Wochen der Wahrheit“

Für den FC Schönberg 95 beginnen am Sonntag die „Wochen der Wahrheit“ in der Regionalliga Nordost. Gast ist zum Auftakt um 13.30 Uhr im Palmbergstadion Viktoria Berlin. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellen-15. könnten sich die Schönberger weiterer Sorgen im Abstiegskampf entledigen. Die nächsten Gegner danach heißen dann Meuselwitz (A), Budissa Bautzen (H), Optik Rathenow (A) und Luckenwalde (H), bis auf Bautzen alles Teams, die in der Tabelle hinter Schönberg stehen. Die Grün-Weißen könnten in den kommenden Wochen also den entscheidenden Grundstein für den Klassenerhalt legen. Denn nach wie vor könnten fünf Mannschaften absteigen, allerdings nur dann, wenn die drei 3. Liga-Absteiger allesamt Ostvereine wären.

Davon will Trainer Axel Rietentiet offiziell aber nichts wissen. „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel und lassen uns nicht verrückt machen. Sollten wir gewinnen, könnte das sicher ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt sein“. Rietentiet kennt die Berliner, hat sie beobachtet und festgestellt: „Das ist nicht mehr die Viktoria aus dem Hinspiel“, die gegen den FC Schönberg 1:1-Unentschieden spielte. Erst am vergangenen Wochenende haben sie ein Achtungszeichen mit 2:1 gegen den FC Carl-Zeiss Jena gesetzt. Der Deutsch-Algerier Karim Benyamina (ehemals Union Berlin) ist das bekannteste Gesicht von Viktoria, am Sonntag aber nicht dabei (5. gelbe Karte). Viktoria ist übrigens das einzige Team der Liga ohne einen Auswärtssieg (elf Spiele/3 Punkte/8:27 Tore). so



Andreas Kirsch

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