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FC Anker Wismar scheiterte erneut im Pokal

FC Anker Wismar scheiterte erneut im Pokal

Achtelfinale Lübzer Pils-Cup: Blamabler Auftritt der Hansestädter beim FSV Kühlungsborn

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Ankerspieler Erdogan Pini (r.) musste in der 2. Halbzeit verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Quelle: Lars Krischewski

Kühlungsborn Der FC Anker Wismar hat es erneut verpasst, in das Achtelfinale um den Lübzer Pils-Cup auf Landesebene einzuziehen. Die Hansestädter waren gewarnt vor dem Gastgeber, denn in einem Testspiel kurz vor Punktspielbeginn hatte sich die Ankerelf in Kühlungsborn nur mit 1:0-Toren durchsetzen können. Dementsprechend konzentriert ging das Team um Mannschaftskapitän Philipp Unversucht ins Spiel. Aber wie im Sommer machten die Hausherren es dem Ankerteam mit ihrer rustikalen Spielweise sehr schwer. Selbst bauten sie ein dichtes Abwehrbollwerk auf, im Spielaufbau schlugen sie über die komplette Spielzeit die Bälle meist als lange Flugbälle in die Ankerhälfte.

Doch die Abwehr der Wismarer stand lange sehr gut und das Ankerteam ging nicht unverdient in Führung. Nach einer Ecke von Rodrigues kam Pini im Strafraum an das Leder, er passte zum mit aufgerückten Ostrowitzki und der erzielte den Führungstreffer für die Hansestädter. Ein Standard ging dann auch dem Ausgleichstreffer voraus. Nach einem Freistoß von der linken Seite wurde Vaizow im Ankertor zwar gefoult, der Pfiff blieb aber aus. So kam Fogel von der rechten Seite frei zum Schuss und verwandelte ins lange Eck. Natürlich eine zusätzliche Motivation für die Hausherren.

Auch in der zweiten Hälfte war eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Und wieder ging das Ankerteam in Führung und schien auf dem Weg ins Achtelfinale. In der Folge vergaben aber Schlatow und der eingewechselte Hasicic klare Einschussmöglichkeiten. Das rächte sich kurz vor dem Abpfiff der zweite Halbzeit. An der rechten Seite flankte Leutert nach innen, von wo Robert Franke per Kopf den umjubelten Ausgleich erzielte.

In der Verlängerung verlor dann nicht nur das Ankerteam völlig die Linie, sondern auch der Unparteiische. Beim Stand von 3:2 für die Hausherren verwehrte er dem FC Anker nach einem Freistoß

von Unversucht einen glasklaren Handelfmeter. Auch das harte Einsteigen der Kühlungsborner Elf ahndete er nicht. So brachte ein Konter des FSV die endgültige Entscheidung. Bei einem Zweikampf stieg Dzhaukhar zu hart gegen Ahrens ein und diesmal zeigte der Unparteiische auf dem Punkt. Puschkaruk ließ sich die Chance nicht entgehen. Der Schlusspfiff nach 123 Minuten ging im Jubel der Platzherren unter.

Die nächsten Pokalrunde, sie wird am Wochenende 12./ 13. November gespielt, wird öffentlich am Dienstag um 19 Uhr auf dem LFV-eigenen YouTube-Kanal ausgelost. Leider wieder ohne das Ankerteam.

FSV Kühlungsborn – FC Anker Wismar 4:2 (2:2, 1:1) n. Verlängerung Tore: 0:1 Philipp Ostrowitzki (18.), 1:1 Alexander Fogel (45.), 1:2 Yevhenii Zakharchenko (66.), 2:2 Robert Franke (88.), 3:2 Tim Schmitt (105.), 4:2 Stanislaw Puschkaruk (Foulelfmeter, 115.).

FC Anker Wismar mit: Vaizov – Bode, Unversucht, Zakharchenko – Dzhaukhar, Ostrowitzki – Ottenbreit, Köhn (75. Hasicic), Rodrigues (100. Martens) – Schlatow, Pini (59.

Rahmig). Trainer: Christiano Dinalo Adigo.

SR.: Florian Markhoff (Rostock)

Gelbe Karten: Tim Schmidt (F), Richie Ahrens (F), Lucas Leutert (F), Tom Wilke (F), Paul Bartsch (F) / Khasan Dzhaukhar (F), Philipp Ostrowitzki (F)

Andreas Kirsch

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