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FC Anker in Torlaune: 6:1-Sieg gegen Charlottenburg

Wismar FC Anker in Torlaune: 6:1-Sieg gegen Charlottenburg

In der zweiten Halbzeit nutzt der Wismarer Oberligist seine Chancen eiskalt aus / Wenzel und Pini mit Doppelpack / Am Sonnabend reist das Team nach Schöneiche

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Anker-Stürmer André Wenzel (r.) steuerte beim 6:1-Sieg gegen den Charlottenburger FC zwei Tore bei. In dieser Szene erzielte der Wismarer das 4:1 für sein Team, als er nach einem Kopfball von Marco Bode an den Ball kam.

Quelle: Daniel Koch

Wismar. Den bisher höchsten Saisonsieg haben die Oberliga-Fußballer des FC Anker Wismar bejubelt. Mit 6:1 gewann die Mannschaft von Trainer Christiano Dinalo Adigo am Sonntagnachmittag im heimischen Kurt-Bürger-Stadion gegen den Charlottenburger FC Hertha 06 aus Berlin. Damit haben die Hansestädter nun ebenso wie Lichtenberg 47 und der CFC 19 Punkte auf dem Konto. In der Tabelle kletterten sie vom sechsten auf den vierten Platz.

Statistik

FC Anker mit: Vaizov - Bode, Unversucht, Zakharchenko - Ostrowitzki, Wahab - Dzhaukhar, Schlatow, Ottenbreit (85. Hasicic) - Wenzel (85. Nogueira), Pini (87. Raffel).

Tore: 1:0 Marco Bode (17.), 2:0 Marcel Ottenbreit (55.), 2:1 Demirca Dikmen (59./Foulelfmeter), 3:1 Erdogan Pini (67.), 4:1/5:1 (71./75.) André Wenzel, 6:1 Pini (86.).

Schiedsrichter: Daniel Köppen (Rathenow).

Zuschauer: 209.

„Ein tolles Spiel meiner Mannschaft. Die harte Trainingswoche hat sich ausgezahlt“, freute sich Adigo nach dem Abpfiff und fügte hinzu: „Wir wollten im Abschluss wieder effektiv sein, denn das hatte uns in Lichtenberg gefehlt. Diesmal war die Torausbeute hervorragend, auch wenn wir in der ersten Halbzeit einige gute Möglichkeiten nicht genutzt haben. So blieb es lange Zeit spannend. Nach dem Anschlusstor hat die Hertha viel Druck gemacht, aber die Abwehr stand sehr gut und vorne haben wir unsere Chancen eiskalt ausgenutzt.“

Beide Trainer hatten ihre Teams gegenüber der Vorwoche umgestellt. Während der Anker-Coach unter anderem auf den gelbgesperrten Ivanir Rodrigues und den kurzfristig erkrankten Alexander Rahmig verzichten musste, hatte Charlottenburgs Trainer Hasan Keskin seine Elf auf sechs Positionen verändert.

Die Berliner, die nach dem siebten Spieltag noch an der Tabellenspitze standen, versteckten sich nicht und wurden immer wieder vom überragenden Ghasemi-Nobakht in Szene gesetzt. Bereits in der zweiten Minute musste Anker-Verteidiger Marco Bode nach einem Grundliniendurchbruch von Ayvaz klären. Aber die Gastgeber setzten immer wieder gefährliche Nadelstiche. In der 6. Minute gingen Erdogan Pini und André Wenzel auf und davon, doch Wenzel versuchte, noch einmal abzuspielen. Aber der Ball rollte ins Aus. In der 17. Minute die Führung für die Platzherren. Nach einer Ecke, die zunächst abgewehrt wurde, kam Franz-Walther Schlatow noch einmal an die Kugel und der am langen Pfosten stehende Bode verwandelte zum 1:0. „Wir haben in der ersten Hälfte noch einige gute Chancen ausgelassen. Sonst hätten wir ruhiger in die zweite Hälfte gehen können“, so Abwehrchef Philipp Unversucht. Er dachte dabei an die drei Möglichkeiten von Pini, der zweimal am Berliner Schlussmann und einmal am Pfosten scheiterte.

In der 55. Minute schienen die Wismarer auf dem richtigen Weg zu sein, denn nach Vorarbeit von Pini netzte Marcel Ottenbreit zum 2:0 ein. Doch Charlottenburg schlug kurz darauf zurück. Nach einem Foulspiel von Bode traf Dikmen sicher vom Elfmeterpunkt. Danach folgte die beste Phase von Hertha 06. Angetrieben von Ghasemi-Nobakht – er spielte unter anderem bei Greuther Fürth, Göttingen 05 und Victoria Berlin – drückten die Gäste auf den Ausgleichstreffer. Der wäre ihnen auch fast gelungen. Aber nach einem Lupfer von Ayvaz über Anker-Keeper Sabri Vaizow schlug Unversucht den Ball von der Linie (66.). Im Anschluss konterten die Wismarer hervorragend und erhöhten zwischen der 67. und 75. Minute durch Tore von Pini und zweimal Wenzel auf 5:1. Pini machte vier Minuten vor Schluss das halbe Dutzend voll.

Am kommenden Sonnabend gastiert der FC Anker bei Germania Schöneiche (15.).

Andreas Kirsch

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Sahid Wahab (r.), hier im Spiel in Lichtenberg, will am Sonntag mit dem FC Anker punkten. Allerdings wird es nicht leicht, denn die Wismarer treffen zu Hause auf den Tabellenvierten aus Berlin-Charlottenburg.

Wismarer Oberligist empfängt am Sonntag um 13.30 Uhr den Charlottenburger FC / Trainer Christiano Dinalo Adigo kann nicht aus dem Vollen schöpfen

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