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FC Anker verliert bei Tennis Borussia Berlin 2:1

Berlin FC Anker verliert bei Tennis Borussia Berlin 2:1

Wismars Oberliga-Fußballer beenden ungeschlagene Serie in der Rückrunde / Zur Halbzeit führten die Gäste durch Tor von Ostrowitzki

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Marcus Schumann kommt hier vor einem Berliner an den Ball und kann die Situation klären. Ivanir Rodrigues (l.) verfolgt die Szene.

Quelle: Andreas Knothe

Berlin. Der Wismarer Fußball-Oberligist FC Anker Wismar verlor gestern Abend im Berliner Mommsenstadion unter Flutlicht gegen das Team von Tennis Borussia mit 2:1 (0:1).

Statistik

FC Anker mit: Heskamp, Dzhaukhar (46. Gois), Ostrowitzki, Rodrigues, Schumann, Bode, Rahmig (54. Sibrins), Andriychenko, Bröcker, Traore, Lange.

Tore: 0:1 Philipp Ostrowitzki (9.), 1:1 Sebastian Huke (47., Handelfmeter), 2:1 Sebastian Huke (83.)

Schiedsrichter: Nico Savoli (Fürstenwalde), Assistenten: Christopher Musick, Tobias Hagemann (beide Brandenburg)

Zuschauer: 600

Damit endet für die Wismarer im fünften Spiel die Erfolgsserie von vier siegreichen Spielen in der Rückrunde.

Die Wismarer konnten sich somit auch nicht für die 0:1-Hinspielniederlage revanchieren. Das Siegtor für die Gäste erzielte gestern in der 83. Minute Sebastian Huke. Der Erfolg für den Tabellenvierten ist verdient. Berlin war spielerisch überlegen, war spritziger in den Aktionen, genauer im Passspiel und hatte auch mehr Torchancen.

Klare Worte fand nach dem Schlusspfiff Christiano Dinalo Adigo, Trainer des FC Anker Wismar: „Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt und verdient verloren.“ Dabei hatte das Spiel für den Tabellenfünften gut angefangen. Die etwa 50 mitgereisten Wismarer sahen anfangs eine Anker-Mannschaft, die sich nicht versteckte, sondern gleich zu Beginn offensiv agierte. So gab es frühzeitig Grund zum Jubeln. Dem Führungstor (9.) war eine Ecke für Anker vorausgegangen. Fabian Bröcker schlug den Ball in den Strafraum, doch die Berliner konnten zunächst klären. Das Leder kam aber erneut zu Bröcker. Bei seiner Flanke stand Philipp Ostrowitzki goldrichtig. Dieser Treffer war für die Berliner wie ein Weckruf. Sie bauten immer mehr Druck auf und schnürten die Gäste in deren Hälfte ein. So musste Anker-Torhüter Benjamin Heskamp zweimal (20., 32.) sein Können unter Beweis stellen und zur Ecke klären. In der 33. Minute hatten die Wismarer großes Glück, als die Kugel am rechten Pfosten landete. Dann war wieder Heskamp an der Reihe, der einen Schuss aus acht Metern Entfernung über das Gehäuse zur Ecke lenkte (37.) Mit Glück und Geschick retteten die Gäste ihre Führung in die Pause.

Nach dem Wechsel erwischten die Wismarer einen denkbar schlechten Start. Yuri Andriychenko sprang der Ball im Strafraum an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Huke zu Ausgleich für die Berliner (47.). Tennis Borussia gab sich mit dem Unentschieden aber nicht zufrieden und erhöhte nochmals den Druck. Marco Bode war es, der in der 60. Minute mit dem Kopf auf der Linie klären konnte, nachdem Heskamp schon geschlagen war. Einen Entlastungsangriff der Wismarer brachte dann fast die Führung für Anker. Bröcker kam acht Meter vor dem Tor an den Ball, doch er rutschte weg und traf so nicht richtig.

Dennoch blieben die Berliner die spielbestimmende Mannschaft. Ein Fehler von Philip Sibrins leitete die Führung der Gastgeber ein. Er verlor den Ball und erneut war es Huke, der für Tennis Borussia erfolgreich war. Dabei sollte es bleiben.

Peter Preuß / Heiko Hoffmann

OZ

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