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Gelingt FC Anker morgen der vierte Streich?

Wismar Gelingt FC Anker morgen der vierte Streich?

Der FC Anker Wismar empfängt morgen ab 14 Uhr im heimischen Kurt-Bürger-Stadion den FC Strausberg. Alle Fans und auch die Spieler fragen sich: Gelingt dem FC Anker der vierte Streich?

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Spielszene aus dem Hinspiel, das der FC Anker Wismar mit 4:0 gewann. Hier setzt sich Anker-Stürmer Sebastian Schiewe (M.) gegen zwei Strausberger durch.

Quelle: Andreas Kirsch

Wismar. Der FC Anker Wismar empfängt morgen ab 14 Uhr im heimischen Kurt-Bürger-Stadion den FC Strausberg. Alle Fans und auch die Spieler fragen sich: Gelingt dem FC Anker der vierte Streich? Der Wismarer Oberligist schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Dreimal konnten die Schützlinge von Trainer Christiano Dinalo Adigo in der Rückrunde gewinnen, dabei sogar zweimal auswärts. Am vergangenen Sonntag besiegten die Wismarer die zweite Mannschaft vom Drittligisten FC Hansa Rostock mit 1:0. Und das obwohl mehrere Stammspieler verletzungsbedingt fehlten.

OZ-Bild

Der FC Anker Wismar empfängt morgen ab 14 Uhr im heimischen Kurt-Bürger-Stadion den FC Strausberg. Alle Fans und auch die Spieler fragen sich: Gelingt dem FC Anker der vierte Streich?

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Mit diesem Sieg stürzten die Schützlinge von Adigo die Rostocker von der Tabellenspitze. „Natürlich freuen wir uns über diesen Erfolg“, so der Trainer, ohne in Euphorie zu verfallen. Noch nie zuvor in der Geschichte des FC Anker Wismar konnte eine Mannschaft des Vereins in Rostock beim FC Hansa einen Sieg einfahren. „Das ist Balsam für die Seele“, meint Abwehrchef Philipp Unversucht, der das Spiel nur als Zuschauer im Volksstadion erleben konnte. Doch bereits am Montag dieser Woche ist beim FC Anker wieder der Alltag eingezogen. „Wir bereiten uns akribisch auf die Partie gegen die Strausberger vor“, sagt Adigo und lässt sich vom 4:0-Hinspielsieg nicht täuschen.

Nach der guten Bilanz spricht sicher einiges für die Gastgeber, doch Vorsicht, denn Strausberg ist eines von vier weiteren Teams, das in der Rückrunde ebenfalls noch nicht verloren hat. Die Strausberger begannen die Punktspiele nach der Winterpause mit einem 1:1 gegen Lichtenberg 47, danach holte die Mannschaft beim torlosen Remis bei Tennis Borussia Berlin einen Zähler und am letzten Spieltag gelang den Mannen von Trainer Mario Block ein 3:1-Erfolg über den Malchower SV. Stichwort neuer Trainer Mario Block. Der Vertrag mit dem bisherigen Coach Steve Georges wurde nach einer schwachen Hinrunde aufgelöst. Seitdem leitet der 44-jährige Block das Training des Oberligisten. Seine letzte Trainerstation war beim Regionalligisten Viktoria Berlin, wo er im März 2015 beurlaubt wurde. Vorher betreute er unter anderem den Oberliga-Konkurrenten Brandenburger SC Süd und den Regionalligisten Goslarer SC. Als Spieler war er unter anderem bei Hannover 96, Fortuna Düsseldorf und dem BFC Dynamo aktiv. Zuletzt hat er mehrere Trainerlehrgänge besucht und absolvierte ein Praktikum beim Zweitligisten SV Sandhausen. Und um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, haben die Strausberger in der Winterpause mächtig aufgerüstet, denn es wurden acht neue Spieler verpflichtet. Vom Berliner Regionalligisten FC Viktoria 1889 kamen Bünyamin Capar und der Japaner Atsushi Nishizawa, Serbülent Ulutürk, zuletzt Tennis Borussia, und vom 1. FC Lok Leipzig wechselte Ondrej Busch nach Strausberg. Auch international war der FC Strausberg tätig: Aus der 3. Liga in Polen kamen von Chemik Police der Angreifer Adam Wiejkuc sowie die beiden Abwehrspieler Grzegorz Pawlowski und Bartozs Golebiowski. „Police hat aus finanziellen Gründen die Mannschaft zurückgezogen, dadurch waren die Spieler auf dem Markt. Sie reisen in der Woche drei oder vier Mal zum Training und Spiel an. Da machte es Sinn, gleich mehrere Spieler zu verpflichten“, so die Strausberger Verantwortlichen auf ihrer Internetseite. „Davon lassen wir uns aber nicht beunruhigen. Meine Mannschaft hat drei sehr gute Spiele absolviert und wird sich auch auf den FC Strausberg hervorragend vorbereiten. Wir wollen unseren hoffentlich wieder zahlreichen Zuschauern eine gute Partie bieten und die Punkte natürlich in Wismar behalten“, gibt sich Christiano Dinalo Adigo kämpferisch. Adigo kann an diesem Wochenende wieder auf ein deutlich größeres Aufgebot zurückgreifen. So kehrt Mannschaftskapitän Fabian Bröcker nach seinem Infekt wieder zurück ins Team und auch Abwehrspieler Marco Bode ist nach seinen studienbedingten Ausfällen wieder im Kader. Bei Angreifer Sebastian Schiewe gibt es ebenfalls positive Signale für einen Einsatz. Einzig hinter dem Einsatz von Abwehrchef Philipp Unversucht steht aufgrund der Rippenverletzung noch ein großes Fragezeichen für eine Rückkehr ins Team.

Von Peter Preuß und Andreas Kirsch

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