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Anker mit neuem Trainer im Abstiegskampf

1206wi63 Anker mit neuem Trainer im Abstiegskampf

Für den Wismarer Oberligisten zählt gegen Malchow morgen im Kurt-Bürger-Stadion nur ein Sieg.

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Christiano Dinalo Adigo (l.) — hier beim Training am Mittwochabend — ist neuer Chefcoach beim FC Anker.

Quelle: Andreas Kirsch

FußballChristiano Dinalo Adigo heißt der neue Hoffnungsträger beim FC Anker Wismar in einer fast schon aussichtslosen Situation. Wie die OZ gestern berichtete, hat der bisherige Jugendleiter des Vereins den Cheftrainerposten von Timo Lange übernommen.

Elf Spiele vor Saisonende und acht Punkte vom rettenden Ufer entfernt soll die Talfahrt mit dieser Personalie gestoppt werden. Nur ein Sieg in 19 Punktspielen und kein Dreier auf eigenem Platz in der bisherigen Saison sprechen eine eindeutige Sprache.

Das Ziel für die restliche Saison ist klar gesteckt: Klassenerhalt! Der erste Schritt in diese Richtung soll morgen getan werden, im Heimspiel gegen den Malchower SV. Anpfiff ist um 14 Uhr im Kurt-Bürger-Stadion. „Ich hoffe, dass uns viele Zuschauer unterstützen, wir brauchen gerade in der jetzigen Situation die Rückenstärkung“, so der neue Chefcoach.

In der morgigen Partie muss Adigo auf Mannschaftskapitän Fabian Bröcker verzichten. Er hatte zuletzt bei Viktoria Berlin die Ampelkarte gesehen.

Für das Ankerteam ist die Partie gegen Malchow praktisch die letzte Möglichkeit, eine Erfolgsserie zu starten, um doch noch aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Zudem würde die Mannschaft mit einem Sieg Selbstvertrauen für die nächsten schweren Aufgaben tanken. Am Mittwoch wird das Team von Trainer Dinalo Adigo im Pokalviertelfinale vom Greifswalder SV erwartet, bevor es dann drei Tage später zum FSV Luckenwalde geht. Der Monat April geht dann mit der Partie gegen Union Fürstenwalde zu Ende.

Wie es gehen kann, hat der morgige Gegner vorgemacht. Zur Halbserie lagen die Malchower mit nur elf Punkten zusammen mit dem FC Anker und dem SV Waren auf einem Abstiegsplatz. Inzwischen hat sich das Team stabilisiert, gegen den 1. FC Neubrandenburg mit 2:1 gewonnen, in Waltersdorf mit 3:1 gesiegt und gegen Brandenburg ein Unentschieden geholt. Am Mittwoch setzte der Malchower SV dann noch einen drauf mit dem 2:1-Sieg beim Lichterfelder FC. Mit nunmehr 21 Punkten haben sich die Malchower aus der direkten Abstiegsgefahr erst einmal befreien können.

Mit der Mannschaft von Trainer Sven Lange stellt sich ein altbekanntes Team im Kurt-Bürger-Stadion vor. Beide Teams haben sich seit 1991 in der Verbands- und Oberliga schon viele spannende Partien geliefert. In der Hinrunde trennten sich beide Mannschaften 1:1. Vor Saisonbeginn haben die Malchower ihr Team ziemlich umgekrempelt. Acht Spieler haben den Verein verlassen, sieben Aktive haben den Weg in die Inselstadt gewagt.

Andreas Kirsch

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