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Wismar Beide Teams verschossen einen Strafstoß
Mecklenburg Wismar Beide Teams verschossen einen Strafstoß
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00:00 08.04.2013
David Rosinski wird in dieser Situation gefoult. In der 52. Minute verschoss er einen Handelfmeter. Quelle: Andreas Knothe

Fußball-OberligaAm Ende ist das eingetreten, was der unparteiische Fußballfreund erwartet hat. Der FC Anker Wismar als Tabellenletzter musste sich beim Spitzenreiter BFC Viktoria Berlin mit 0:3 geschlagen geben. Doch Ankertrainer Timo Lange war bei weitem nicht so enttäuscht, wie nach der 2:3 Niederlage am vorigen Wochenende gegen den FC Pommern Greifswald.

„Natürlich haben wir aus einer kompakten Abwehr heraus agiert, sind dann aber sogar selbst zweimal ausgekontert worden. Nach der gelb/roten Karte für Kapitän Fabian Bröcker mussten wir in der zweiten Halbzeit sogar in Unterzahl spielen, haben in dieser Hälfte aber sehr gut mitgehalten. So bin ich totz des 0:3-Endstandes nicht enttäuscht über die Leistung meiner Elf. Gegen Malchow am Wochenende muss uns aber endlich der erste Heimsieg gelingen.“

In der ersten Halbzeit musste er mit ansehen, wie Schiedsrichterin Katja Mattig etliche fragwürdige Entscheidungen fällte. Unmittelbar vor der Führung der Hausherren wurde Marcel Heine gefoult, der Pfiff blieb aus. In der 33. Minute kassierte Fabian Bröcker eine gelbe Karte nach einem Zweikampf im Mittelfeld. Kurz vor dem Seitenwechsel schob er das Leder nach einem Freistoßpfiff gegen ihn im Reflex noch etwas weg und sah dafür erneut gelb und damit die Ampelkarte völlig überzogen. Als Felix Dojahn auf der linken Außenseite von hinten umgesäbelt wurde und mit einer deutlichen Blessur behandelt wurde, sah der „Sünder“ Aleksander Ilic nur gelb. So musste das Ankerteam in Halbzeit zwei in Unterzahl spielen.

Aber jetzt bot es eine kämpferische und auch teilweise spielerisch gute Leistung. Und in der 52. Minute pfiff die Schiedsrichterin dann auch einmal für die Hansestädter. Nach einem Handspiel von Gehring zeigte sie auf den Strafstoßpunkt. David Rosinski lief an, doch Konstatin Filatow kratzte den Ball unten rechts von der Torlinie. Wie die Partie ausgegangen wäre, hätten die Hansestädter in dieser Szene den Anschluss geschafft, bleibt so unbeantwortet.

Trotzdem verkaufte sich das Ankerteam in der zweiten Halbzeit sehr gut. Keeper Maik Sadler zeigte sich in der 58. Minute gegen den frei vor ihm aufgetauchten Burak Mentes als Meister seines Faches, ebenso in der 73. Minute, als er den Strafstoß von Antunovic entschärfte. Einmal musste er sich aber doch noch geschlagen geben, als der kurz zuvor eingewechselte Marschel aus Nahdistanz abzog und ins lange Eck traf.

Gelbe Karten: Aleksander Ilic, Stefan Gehring — David Rosinski, Erik Schameitke, Philipp Unversucht FC Anker setzte ein: Sadler — D. Rosinski, Schameitke, Unversucht, Schwandt — Heine (79. Bernwald), Heckenberger, Bröcker, Dojahn (63. Martens) — Jeghiazarjan (46. Schiewe), Lange.

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OZ

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