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Benz macht trotz 3:5-Pleite den Aufstieg perfekt

Benz macht trotz 3:5-Pleite den Aufstieg perfekt

Fußball-Kreisoberliga: PSV-Reserve wartet mit 8:1-Kantersieg auf / Neuburg erleidet 3:8-Debakel in Neumühle / Bobitz torkelt Abstieg entgegen

Wismar Zwei Spieltage vor Abschluss der Meisterschaft sind zwei weitere Entscheidungen gefallen. Während der bereits feststehende Aufsteiger Brüeler SV mit einem 4:0 gegen Stieten sein angestrebtes Double endgültig unter Dach und Fach brachte, steht mit der SG Zetor Benz auch der zweite Aufsteiger in die Landesklasse fest. Die Benzer kassierten zwar eine überraschende 3:5-Niederlage in Selmsdorf, doch mit kräftiger Unterstützung aus Dalberg, die den SV Klütz mit 2:0 das Nachsehen gaben, ist der Aufstiegskampf endgültig zugunsten der Benzer entschieden.

Deutlich spannender geht es im Kampf um den Klassenerhalt zu. Während der SKV Bobitz nach der 0:3-Niederlage in Rehna bereits ganz dicht am Abgrund zur Kreisliga steht, wartete die Konkurrenz aus Neumühle, Gostorf, PSV Wismar II und Dalberg im Gleichschritt mit Siege auf.

Polizei SV Wismar II – FSV Testorf/Upahl 8:1

Die PSV-Reserve knüpfte nahtlos an den guten Leistungen der letzten Wochen an, feierte ihren fünften Big Point in Folge und vollzog einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt. „Heute hat alles geklappt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten“, so ein sehr zufriedener Coach Thomas Seroneit.

Rehnaer SV – SKV Bobitz 3:0

Zwar verurteilten die Gastgeber den SKV fast zum Abstieg, doch der Endstand spiegelt bis weit in die zweite Hälfte hinein keinesfalls den Spielverlauf wieder. Die Bobitzer erspielten sich im ersten Spielabschnitt drei glasklare Möglichkeiten heraus, die sowohl Behrendt als auch Karsten nicht ummünzen konnten. Nach dem Seitenwechsel drückte das Team vehement auf den Ausgleich, hatte aber viel Pech, als Schur dreimal kurz hintereinander am Lattengebälk scheiterte.

Brüeler SV – SG Groß Stieten 4:0

Die Stietener traten ersatzgeschwächt mit nur zehn Mann beim Klassenprimus an und hinterließen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit der Notelf einen guten spielerischen Eindruck. Der BSV war zwar über die gesamte Spielzeit tonangebend, tat sich aber sehr schwer gegen die tief stehenden und auf Konter lauernden Gäste, die viel Laufbereitschaft an den Tag legten. Stietens Spielertrainer Maximilian Groth, der seine Gelbsperre absitzen musste, zollte seinem Team ein dickes Lob: „Wir haben spielerisch gut dagegen gehalten und hatten im Konter durchaus auch unsere Chancen, um das Endresultat noch etwas freundlicher zu gestalten.“

Gostorfer SV – SV Schiffahrt/Hafen Wismar 3:2

Gostorf legte zwar durch Angelbeck einen Start nach Maß hin, ließ aber im Nachgang die nötige Präzision vermissen und geriet noch vor der Pause durch die Treffer von K. Riebschläger und Jacob in einen Rückstand. Im zweiten Abschnitt zeigten die Platzherren deutlich mehr Willensstärke, was zur Führung und zum Sieg reichte. SHW hatte zwar Gelegenheiten zum 3:3, aber im Konter fand der finale Pass nicht den Mitspieler.

Neumühler SV II – Neuburger SV 8:3

Eine deftige Abreibung kassierten die Neuburger bei der stark abstiegsbedrohten NSV- Reserve. Zwar musste das Team neben Keeper Hölgermann auch auf Erpen- Köhn, Schwerin und Schmidt verzichten, doch die Art und Weise wie sich das Team präsentierte, scheint, als hätten sich die Kicker nach dem bereits feststehenden Klassenerhalt bereits die Saison abgeschlossen.

Selmsdorfer SV – SG Zetor Benz 5:3

Die Benzer gingen mit der Vorgabe eines Sieges in die Partie hinein. Das Team startete zwar durch einen Treffer von Schreiber sehr verheißungsvoll ins Spiel, doch Meyer glich kurz vor der Pause aus.

Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Stutzky-Schützlinge legten jeweils vor, die Zetor-Elf hatte stets die passende Antwort parat. Die endgültige Spielentscheidung zugunsten des SSV dann in der spannenden Schlussphase, als die Gäste nach dem 4:3 alles auf eine Karte setzten und in den Schlusssekunden durch einen abgeschlossenen Konter von Stern mit hängenden Köpfen den Platz verließen. Doch der Frust ging bereits kurze Zeit später in Jubel über, als sich die Kunde vom Sieg der Dalberger gegen Klütz breitmachte.

Reinhard Wulf

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