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Bundesliga-Flair am Sonntag im Palmberg-Stadion

Schönberg Bundesliga-Flair am Sonntag im Palmberg-Stadion

Trainer Axel Rietentiet: „Wie gegen den Berliner AK brauchen wir einen optimalen Tag“ / Maurinekicker empfangen ab 13 Uhr „Starensemble“ von Wacker Nordhausen

Schönberg. Was für ein Auftaktprogramm für den FC Schönberg in seiner zweiten Regionalliga-Saison. Erst das Heimspiel gegen den letztjährigen Vizemeister Berliner AK, danach die beiden Auswärtsspiele bei Hertha BSC II und Luckenwalde und nun geht’s am Sonntag, Anpfiff ist um 13 Uhr, im Schönberger Palmberg-Stadion gegen den absolute Topfavorit der Liga FSV Wacker 90 Nordhausen, bevor eine Woche später, am 4. September, 13.30 Uhr, Drittligaabsteiger FC Energie Cottbus seine Visitenkarte an der Maurine abgibt. Es gibt sicher einfachere Aufgaben für das Team von Trainer Axel Rietentiet, aber wohl kaum reizvollere.

„Bei so viel Qualität ist Wacker für mich der große Titelanwärter in dieser Saison. Meine Mannschaft freut sich auf das Duell, auch wenn wir krasser Außenseiter sind“, so Schönbergs Trainer. Wie gegen den Berliner AK brauche seine Mannschaft einen optimalen Tag. „Wenn wir einen Punkt hier behalten könnten, wäre das natürlich richtig gut, drei wären natürlich überragend“, so Rietentiet weiter. Defensiv müsse man richtig gut stehen und nach vorne gezielte Nadelstiche setzen. „Wir haben nichts zu verlieren und brauchen uns nicht zu verstecken.“

Fakt sei aber auch, dass jeder Spieler das Maximale abrufen müsse. „Mit großer Leidenschaft und Kampfgeist wollen wir unser Publikum begeistern“, erinnert sich Rietentiet noch allzu gern an den völlig überraschenden 3:2-Auswärtssieg in der letzten Saison in Nordhausen, eine von nur zwei Wacker-Heimpleiten. Nach Lage der Dinge dürften die beiden in dieser Woche verpflichteten Neuzugänge Marcel Rausch (die OZ berichtete) und Florian Esdorf (siehe unten) am Sonntag erstmals zum Kader gehören. Nach Platz 3 im Vorjahr ist der Profifußball das große Ziel von Wacker Nordhausen. Dass sich der Umbruch im Sommer dabei nicht nur auf den Spielerkader beschränkt hat, machen die Verpflichtungen des neuen sportlichen Leiters Mauricio Gaudino und des neuen Trainers Josef Albersinger, der zuvor im Nachwuchsbereich von 1860 München aktiv war, deutlich. . Doch damit nicht genug in Nordhausen. Mit Tomislav Piplica, zu Bundesligazeiten beim heutigen Ligarivalen Energie Cottbus im Kasten, hat auch auf der Position des Torwarttrainers ein ehemaliger Bundesligaprofi das sagen. Mit Marco „Toni“ Sailer, zuletzt Darmstadt 98, holte der Club auch den Kultstürmer der letzten Bundesligasaison ins Wacker-Boot. Er konnte seine Qualitäten bereits in den ersten Partien seiner neuen Mannschaft unter beweis stellen. Abgerundet wird das „Starensemble“ aus Nordhausen durch Spieler wie Nils Pfingsten-Reddig, Timo Berbig, Nils Pichinot, Mounir Chaftar oder den Ex-Hanseaten Zafer Yelen. Alles Jungs die sich schon Verdienste im Profibereich erworben haben. Erst gestern ist Wacker noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und verpflichtete Daniel Hägler von der Reserve des FC Bayern München.

OZ

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